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Unkrautkunde Teil 3: Gänseblümchen

Wer hat nicht als Kind schon Gänseblümchen gesammelt. So lieblich wie sie aussehen, so problematisch können Sie auf Rasenflächen sein, wo sich viele Kinder aufhalten. Denn die Blüten der Gänseblümchen werden gerne von Bienen besucht. Gerade im Frühling gehören sie zu den wichtigen Nektarpflanzen.

Die Gänseblümchen sind ausdauernde Pflanzen, welche sich über Samen vermehren. Meistens bilden die Gänseblümchen richtige Nester, so dass auch der Rasen komplett verdrängt wird. Durch die Rosettenbildung wird die Oberfläche des Rasens uneben. Deshalb sind sie gerade auf den Sportplätzen unbeliebt, da so die Fussbälle sich beim Spielen anders verhalten.

Dank ihres eher niedrigen Wuchses werden sie vom Rasenmäher nicht erwischt, was der Ausbreitung zusätzlich förderlich ist.

Gänseblümchen können auch eine Zeigerpflanzen für verdichteten Boden sein. Gerade bei einem gehäuften Auftreten lohnt es sich dies etwas genauer anzuschauen.

Gänseblümchen werden einigermassen gut durch vertikutieren rausgerissen werden. Aber auch Ausjäten ist immer eine gute Alternative für die Bekämpfung. Da die Unkräuter kein sehr starkes Wurzelwerk ausbilden, lassen sie sich gut ausjäten.

Da nach einer Bekämpfung der Gänseblümchen Löcher im Rasen entstehen, sollte diese möglichst schnell geschlossen werden. Am einfachsten dazu die Löcher mit einer Nachsaat-Mischung ansäen. Allenfalls kann vorgängig noch Rasenerde verteilt werden.

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