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Winterpause für den Mähroboter

Unser Mähroboter fährt immer noch in gewohnter Regelmässigkeit über den Rasen. Aber schon bald hat er seine Pflicht für diese Saison erfüllt. 

 

Spätestens vor dem ersten Dauerfrösten und allfälligem Schneefall sollte der Mähroboter reingeräumt werden. Würde der Mähroboter über einen gefrorenen Rasen fahren, wären die Fahrspuren noch im Frühling sichtbar.

Nutzen Sie die Winterpause um den Roboter in den Service zu geben oder zumindest die Messer auszuwechseln resp. nachzuschleifen. So können Sie wieder mit einem voll funktionsfähigen Mähroboter in den kommenden Frühling starten. 

 

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Der Herbst hält Einzug

Nun hält der Herbst mit dem ersten Herbst-Sturm doch Einzug und wirbelt das farbige Herbstlaub umher. Und für den Rasen hat es endlich mal wieder Regen gebracht.

So schön das farbig Herbstlaub auf dem Rasen auch aussieht, sollte es doch jeweils zeitnah zusammengenommen werden. Gerade auch zusammen mit der Feuchtigkeit (Morgentau, Regen) bleiben die Blätter regelrecht auf dem Rasen kleben. Die Folge davon – der Rasen wird gelb.

Liegt auf dem Rasen sogar eine geschlossene Blätterdecke, dann kann der Rasen nicht mehr „atmen“, es bildet sich Fäulnis und der Rasen beginnt im schlimmsten Fall sogar abzusterben.

Nehmen Sie deshalb das Laub regelmässig zusammen. Für all diejenigen, die diese Arbeit mit möglichst wenig Zeitaufwand erledigen möchten – nehmen Sie den Rasenmäher mit einem Auffangsack und saugen Sie das Laub ein.

Übrigens vergessen Sie auch nicht den Rasen im Herbst zu mähen. Das Wachstum des Rasens ist noch nicht abgeschlossen, d.h. der Rasen wächst immer noch, auch wenn langsam.

 

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Unkraubekämpfung im Rasen

Falls das Unkraut während des Sommers in Ihrem Rasen überhand genommen hat, wäre nun der Zeitpunkt für eine Bekämpfung.

Einzelne Unkräuter lassen sich bereits durch Vertikutieren relativ gut bekämpfen. Ist aber der Rasen sehr stark mit Unkräutern überwachsen oder handelt es sich um Unkräutern mit Pfahlwurzeln, lohnt sich der Einsatz von einem Unkraut-Bekämpfungsmittel.

mit Wuchsstoff behandeltes Unkraut mit deutlich vergrösserten, deformierten Blättern.

Die meisten Produkte gegen breitblättrige Unkräuter im Rasen enthalten Wuchsstoffe. Damit diese gut wirken können, braucht es eine wüchsige Witterung, d.h Temperaturen bis ca. 25°C und ausreichend Bodenfeuchte. Bas Wirkungsprinzip bei den Wuchsstoffen ist, dass sich die Pflanze quasi zu Tode wächst. Die Pflanzen beginnt unkontrolliert zu wachsen. Die Blätter deformieren, bis die Pflanze schliesslich nach ein paar Tagen eingeht.

Da eine Unkrautbehandlung für den Rasen immer eine Stresssituation ist, vergessen Sie nicht den Rasen vorgängig zu düngen mit Ha-Ras Saat- und Herbstdünger.

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Der Regen vom letzten Wochenende hat dem Rasen gut getan. Bei vielen vertrockneten Stellen sind nun bereits die ersten Austriebe zu erkennen.

frische Neuaustriebe stossen durch die vertrocknete Grasnarbe durch

Damit nun doch wieder ein schöner dichter Rasen entsteht, warten Sie noch ein paar Tag ab, bis ersichtlich ist, wie gut der Rasen die Trockenheit überstanden hat. Falls der Rasen wieder schön flächig durchtreibt, empfiehlt sich den Rasen im Herbst zu vertikutieren und mit Ha-Ras Saat- und Herbstdünger zu düngen.

Sollte es aber grössere Kahlstellen haben, dann finden Sie hier eine Anleitung dazu.

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Nun ist es an der Zeit langsam sich über die Rasenrenovation Gedanken zu machen. Das Ende der Hitzeperiode ist absehbar. Nun hoffen wir noch auf ein paar Tage Regen. Dann ist auch gleich ersichtlich, ob und wie gut sich der Rasen von der Trockenheit erholt hat. 

Rasen mit vertrockneten Stellen

Aktuell bekommt man oft zu hören, dass der Rasen auch ein regelrechtes Hirsenfeld ist. Die Hirse hat natürlich in diesem Sommer profitiert. Einerseits liebt die Hirse warme und trockene Tage und konnte sich so gut im Rasen festsetzen, welcher unter der Trockenheit gelitten hat. 

Zur Behandlung von Hirsen und den vertrockneten Stellen empfehlen wir ab September eine Rasenrenovation durchzuführen. Der Vorteil einer Rasenrenovation im Herbst ist, dass man bereits in den Frühling mit einem schönen Rasen startet. Zudem hat der Rasen im Herbst noch ausreichend Zeit bis der Winter kommt um sich zu regenerieren. 

Optimaler Ablauf einer Rasenrenovation:

  1. Rasen vor dem Vertikutieren tief mähen (vor dem Vertikutieren ist tief mähen erlaubt, sonst nicht)
  2. Vertikutiergerät einstellen; Messer sollten max. 1cm tief in den Boden eindringen. Die Einstellung der Messer ist wichtig, denn dringen die Messer zu tief in den Boden ein, werden zu viele Wurzeln zerstört. Bei zu oberflächlichem Vertikutieren wird der Rasenfilz und die abgestorbenen Gräser nur ungenügend entfernt.
  3. Längs und quer vertikutieren und Rasenfilz zusammennehmen. Die alte abgestorbene Grasnarbe sollte möglichst komplett entfernt werden. 
  4. Hirsenkontrolle; nicht komplett entfernte Hirsenpflanzen zusätzlich von Hand ausstechen.
  5. Rasenerde verteilen; damit können gleich allfällige Unebenheiten entfernt werden. Zudem entsteht ein feines Saatbeet. 
  6. Ha-Ras Saat und Herbstdünger streuen und leicht einarbeiten. Der Dünger versorgt die jungen keimenden Gräser mit allen notwendigen Nährstoffen. Zudem wird die Wurzelbildung gefördert, so dass sich die Gräser schnell etablieren können.
  7. Hauert Nachsaat-Rasen streuen. Sind es grössere Flächen, welche komplett neu gesät werden müssen – nehmen Sie den Hauert Hausrasen. Die Samen brauchen guten Bodenkontakt. Falls Sie eine Walze haben, walzen Sie die nachgesäte Fläche gut an. Ansonsten kann auch mit dem Rücken einer Schneeschaufel die Samen angeklopft werden. Sollte dies zuhause auch nicht vorhanden sein, kann man sich auch Brettchen an die Schuhe binden und so über die Fläche laufen und die Samen andrücken. Wenn es in der Umgebung viele Vögel hat, lohnt es sich teilweise die Fläche mit einem Vlies oder Netz zu schützen, damit die Vögel nicht alle Samen wegpicken. 
  8. Wässern, wässern, wässern; dies ist mitunter die wichtigste Aufgabe der ganzen Rasenrenovation. Wässern Sie die Rasenfläche konsequent während rund 14 Tagen. Wird die Keimung durch Trockenheit unterbrochen, sterben die jungen Rasenkeimlinge ab. 

Ist die nachgesäte Stelle etwa 6-8cm hoch, kann die Fläche das erste Mal wieder gemäht werden. Haben Sie ein klein wenig Geduld bis Sie das erste Mal mähen. Wird zu früh gemäht, besteht die Gefahr, dass Sie die jungen Gräser, welche noch nicht so gut in der Erde verankert sind, gleich wieder losreissen. 

Nun wünschen wir allen viel Erfolg bei der Rasenrenovation!

 

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Vertrockneter Rasen – was nun

Die Sommer hält an und so manche Pflanze leidet unter der aktuellen Witterung – sei es im Kampf um jeden Tropfen Wasser oder aufgrund der Hitze mit Sonnenbrandschäden auf den Blättern.

Rasenfläche, welche nicht bewässert werden, sehen vermutlich genau so verbrannt aus  wie auf dem untenstehenden Bild aus.

Solche vertrocknete Flächen können aktuell nicht saniert werden. Dazu müssen die kühleren und dann hoffentlich auch regenreichen Herbstmonate abgewartet werden. Vertrocknete Rasenflächen können im Herbst durch geeignete Massnahmen (nachsäen, düngen, vertikutieren) renoviert werden, so dass der Rasen noch vor Wintereinbruch wieder grün ist.

Schauen Sie Ende August nochmals auf unserem Rasenblog vorbei. Wir zeigen Ihnen dann auf, was es bei einer Rasenrenovation zu beachten gilt.

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Eine Rezeptur erstellen – Rohstoffe mischen und staubfrei granulieren. Klingt im ersten Moment sehr einfach, ist es aber nicht. Was produktionstechnisch vielleicht sehr gut funktioniert, ist noch keine Gewähr, dass das Produkt auch die gewünschte Wirkung an der Pflanze ausübt. 

Deshalb testen wir unsere Produkte zuerst auf unserem Rasenversuchsfeld. Denn nur im Praxistest sieht man, ob man mit einem Dünger eine gewünschte Wirkung erzielen kann. Oder ob ein Langzeitdünger auch wirklich ein Langzeitdünger ist und nicht nur wie ein Strohfeuer funktioniert, so dass die Wirkung nach ein paar Wochen bereits schon verpufft ist. 

Auf dem Bild sind gut die einzelnen Parzellen sichtbar. Unsere Rasenexperten bonitieren während der Saison einmal wöchentlich die einzelnen Parzellen und verteilen dabei Noten. Bewertet werden einerseits das Wachstum und die Grünfärbung und anderseits auch ob die Parzellen anfällig auf Pilzkrankheiten oder Unkräuter sind. 

Ende der Saison erhält man so einen detaillierten Überblick für die Wirkung eines einzelnen Düngers. 

Wenn Sie einen Hauert Dünger kaufen, haben Sie die Gewähr, dass das Produkt vorgängig einem Praxistest unterzogen wurde und das Wirkungsversprechen auch einhält. 

 

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Trockenheit ist Hirsenzeit!

Das langanhaltende schöne und vorallem auch heisse Wetter ist typisches Hirsen-Wetter.

Keines der Ungräser liebt die Wärme so wie die Hirsen. Leidet der Rasen unter der aktuellen Witterung wird der Hirsenbesatz so richtig sichtbar. Das regelmässige Rasenmähen bewirkt leider auch, dass die Hirse kurze Blütenstiele – wie auf dem Bild sichtbar – bildet und dadurch die Gefahr der Versamung besteht.

Aktuell gibt es gegen die Hirse nicht viel auszurichten. Falls es sich nur um einzelne Pflanzen handelt, lohnt es sich diese laufend auszustechen. Ist der Befall allerdings massiv,  muss die Hirsenbekämpfung auf die Herbstmonate vertagt werden. Dabei wird der Rasen vertikutiert, gedüngt und neu nachgesät.

Damit starten Sie im nächsten Frühling mit einem dichten Rasen. Denn ist der Rasen dicht, ist dies auch gleich einfachste Vorbeugung gegen Hirsen im Rasen.

 

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Wie man im Fussball so schön sagt, sind wir in der Halbzeit der Rasensaison angelangt. Im Sommer liegt der Hauptfokus beim Rasen vor allem auf die Bewässerung. Das Rasenmähen rückt eher in den Hintergrund, da der Rasen bei Hitze und Trockenheit nicht mehr so wüchsig ist. Nun hat man ein bisschen Zeit um die Messer des Rasenmähers zu kontrollieren.

Unscharfes Rasenmäher-Messer

Sind diese nicht mehr scharf oder weisen abgeschlagene Kanten auf? Dann wäre es höchste Zeit um die Messer nachzuschleifen. Landmaschinen-Mechaniker oder Fachgeschäfte bieten den Schleifservice an – so haben Sie innerhalb von wenigen Tagen frisch geschliffene Messer.  

Denn nur mit geschliffenen Messern erreichen Sie auch ein schönes Schnittbild des Rasens.

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Spuren der Trockenheit im Rasen

Die Trockenheit der vergangenen Tage – teils sogar Wochen hat ihre Spuren im Rasen hinterlassen.

Trockenheitsschäden im Rasen äussern sich in gelben, strohig wirkenden Flecken. Manchmal kann sogar die komplette Rasenfläche vertrocknet sein.

Nun heisst es sich in Geduld zu üben. Denn oftmals regeneriert sich der Rasen nach ein paar regenreichen Tagen von alleine, d.h. die Gräser treiben wieder durch, da die Wurzel nicht abgestorben ist oder der Rasen wächst den Fleck von der Seite her zu.

Sollte der Rasen allerdings auch nach ein paar Wochen immer noch fleckig sein – brauchts nochmals eine Portion Geduld.  Das Nachsäen von Flecken im Sommer ist meist sehr wenig erfolgsversprechend. Oftmals ist die Hirse schneller da als der eigentliche Rasen. Deswegen sollten solche Regenerationsmassnahmen auf den kühleren und meist auch niederschlagsreichen September verschoben werden.

Sollte sich die Hirse in den Trockenstellen ansiedeln – stechen Sie diese jeweils frühzeitig aus. So hat die Hirse keine Chance sich Blüten zu bilden und sich zu versamen.

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