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Vertrockneter Rasen – was nun

Die Sommer hält an und so manche Pflanze leidet unter der aktuellen Witterung – sei es im Kampf um jeden Tropfen Wasser oder aufgrund der Hitze mit Sonnenbrandschäden auf den Blättern.

Rasenfläche, welche nicht bewässert werden, sehen vermutlich genau so verbrannt aus  wie auf dem untenstehenden Bild aus.

Solche vertrocknete Flächen können aktuell nicht saniert werden. Dazu müssen die kühleren und dann hoffentlich auch regenreichen Herbstmonate abgewartet werden. Vertrocknete Rasenflächen können im Herbst durch geeignete Massnahmen (nachsäen, düngen, vertikutieren) renoviert werden, so dass der Rasen noch vor Wintereinbruch wieder grün ist.

Schauen Sie Ende August nochmals auf unserem Rasenblog vorbei. Wir zeigen Ihnen dann auf, was es bei einer Rasenrenovation zu beachten gilt.

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Eine Rezeptur erstellen – Rohstoffe mischen und staubfrei granulieren. Klingt im ersten Moment sehr einfach, ist es aber nicht. Was produktionstechnisch vielleicht sehr gut funktioniert, ist noch keine Gewähr, dass das Produkt auch die gewünschte Wirkung an der Pflanze ausübt. 

Deshalb testen wir unsere Produkte zuerst auf unserem Rasenversuchsfeld. Denn nur im Praxistest sieht man, ob man mit einem Dünger eine gewünschte Wirkung erzielen kann. Oder ob ein Langzeitdünger auch wirklich ein Langzeitdünger ist und nicht nur wie ein Strohfeuer funktioniert, so dass die Wirkung nach ein paar Wochen bereits schon verpufft ist. 

Auf dem Bild sind gut die einzelnen Parzellen sichtbar. Unsere Rasenexperten bonitieren während der Saison einmal wöchentlich die einzelnen Parzellen und verteilen dabei Noten. Bewertet werden einerseits das Wachstum und die Grünfärbung und anderseits auch ob die Parzellen anfällig auf Pilzkrankheiten oder Unkräuter sind. 

Ende der Saison erhält man so einen detaillierten Überblick für die Wirkung eines einzelnen Düngers. 

Wenn Sie einen Hauert Dünger kaufen, haben Sie die Gewähr, dass das Produkt vorgängig einem Praxistest unterzogen wurde und das Wirkungsversprechen auch einhält. 

 

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Trockenheit ist Hirsenzeit!

Das langanhaltende schöne und vorallem auch heisse Wetter ist typisches Hirsen-Wetter.

Keines der Ungräser liebt die Wärme so wie die Hirsen. Leidet der Rasen unter der aktuellen Witterung wird der Hirsenbesatz so richtig sichtbar. Das regelmässige Rasenmähen bewirkt leider auch, dass die Hirse kurze Blütenstiele – wie auf dem Bild sichtbar – bildet und dadurch die Gefahr der Versamung besteht.

Aktuell gibt es gegen die Hirse nicht viel auszurichten. Falls es sich nur um einzelne Pflanzen handelt, lohnt es sich diese laufend auszustechen. Ist der Befall allerdings massiv,  muss die Hirsenbekämpfung auf die Herbstmonate vertagt werden. Dabei wird der Rasen vertikutiert, gedüngt und neu nachgesät.

Damit starten Sie im nächsten Frühling mit einem dichten Rasen. Denn ist der Rasen dicht, ist dies auch gleich einfachste Vorbeugung gegen Hirsen im Rasen.

 

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Wie man im Fussball so schön sagt, sind wir in der Halbzeit der Rasensaison angelangt. Im Sommer liegt der Hauptfokus beim Rasen vor allem auf die Bewässerung. Das Rasenmähen rückt eher in den Hintergrund, da der Rasen bei Hitze und Trockenheit nicht mehr so wüchsig ist. Nun hat man ein bisschen Zeit um die Messer des Rasenmähers zu kontrollieren.

Unscharfes Rasenmäher-Messer

Sind diese nicht mehr scharf oder weisen abgeschlagene Kanten auf? Dann wäre es höchste Zeit um die Messer nachzuschleifen. Landmaschinen-Mechaniker oder Fachgeschäfte bieten den Schleifservice an – so haben Sie innerhalb von wenigen Tagen frisch geschliffene Messer.  

Denn nur mit geschliffenen Messern erreichen Sie auch ein schönes Schnittbild des Rasens.

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Spuren der Trockenheit im Rasen

Die Trockenheit der vergangenen Tage – teils sogar Wochen hat ihre Spuren im Rasen hinterlassen.

Trockenheitsschäden im Rasen äussern sich in gelben, strohig wirkenden Flecken. Manchmal kann sogar die komplette Rasenfläche vertrocknet sein.

Nun heisst es sich in Geduld zu üben. Denn oftmals regeneriert sich der Rasen nach ein paar regenreichen Tagen von alleine, d.h. die Gräser treiben wieder durch, da die Wurzel nicht abgestorben ist oder der Rasen wächst den Fleck von der Seite her zu.

Sollte der Rasen allerdings auch nach ein paar Wochen immer noch fleckig sein – brauchts nochmals eine Portion Geduld.  Das Nachsäen von Flecken im Sommer ist meist sehr wenig erfolgsversprechend. Oftmals ist die Hirse schneller da als der eigentliche Rasen. Deswegen sollten solche Regenerationsmassnahmen auf den kühleren und meist auch niederschlagsreichen September verschoben werden.

Sollte sich die Hirse in den Trockenstellen ansiedeln – stechen Sie diese jeweils frühzeitig aus. So hat die Hirse keine Chance sich Blüten zu bilden und sich zu versamen.

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Rasen im Sommer richtig bewäsern

Wer auch den Sommer über einen schönen dichten und grünen Rasen möchte, muss ihn bei längerer Trockenheit bewässern. Beim richtigen Bewässern des Rasens gibt es einiges zu beachten.

Im Video erfahren Sie kurz und bündig, worauf  bei der richtigen Bewässerung des Rasens geschaut werden muss.

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Muster im Rasen wie im Fussballstadion

Sicherlich haben Sie sich beim Fussball schauen am Fernseher gefragt, wie man das schöne Muster im Rasen macht. Das können Sie auch auf Ihrem Rasen machen. Denn es ist ganz einfach das Stadion Muster in den Rasen zu bekommen.

In unserem Video finden Sie die Anleitung dazu.

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Wie’s der Name schon sagt, ist Sommerfusrium eine Pilzkrankheit, welche typischerweise im Sommer auftritt. Hohe Temperaturen zusammen mit Trockenstress und einer übermässigen Bewässerung oder hoher Luftfeuchtigkeit sind förderlich für das Auftreten von Sommerfusarium.

Die Krankheit bildet kreisrunde, strohfarbene Flecken. Beim genauen Hinschauen ist manchmal am Rande des Fleckens ein rosafarbenes Pilzmycel erkennbar. Oft kommt es vor, dass sich die Flecken von der Mitte heraus wieder zu regenerieren beginnen. Da die Flecken Ähnlichkeit zu Augen besitzen, nennt man sie auch Froschauge.

typisches Schadbild von Sommerfusarium. Beginnt sich von der Mitte her zu regenerieren

Folgende Faktoren können das Auftreten von Sommerfusarium fördern:

  • Bodenverdichtung und Staunässe
  •  Trockenstress, verbunden mit übermässiger Bewässerung oder hoher Luftfeuchtigkeit
  • Rasenfilz
  • pH-Werte unter 5 und über 7
  • unausgewogene Düngung – zu wenig Kalium

Alle Faktoren, wie für ein gesundes Rasenwachstum sorgen, helfen den Rasen widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten zu machen. Dazu gehört 1x jährlich den Rasen zu vertikutieren, eine der Nutzung entsprechende Düngung, Nachsaaten bei lückigem Rasen sowie eine angepasste Bewässerung. Die Bewässerung ist oftmals ein entscheidendes Kriterium: wässern Sie erst wenn nötig und vorzugsweise am Morgen. 

Tritt die Krankheit im Rasen auf, dann sollte je nach Befallsstärke eine Behandlung mit einem Pilzbekämpfungsmittel durchgeführt werden. Im Fachhandel sind entsprechende Mittel erhältlich. 

 

 

 

 

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Unkrautkunde Teil 4: Breitwegerich

Zu den bekanntesten Arten der Wegerichgewächsen gehören der Breitwegerich und der Spitzwegerich. Im Rasen ist jedoch der Breitwegerich derjenige, der am häufigsten vorkommt. Wie es der Name schon fast sagt, macht der Breitwegerich breite, rundliche Blätter. Hingegen diejenigen vom Spitzwegerich sind lanzettenförmig. Ein weiteres Merkmal der Wegerich-Arten ist die Ausbildung einer Rosette.

Wie bei fast allen Rosetten-bildenden Pflanzen wird so der Rasen verdrängt. Zudem bildet der Breitwegerich eine Pfahlwurzel aus. Dies macht die Pflanze sehr widerstandsfähig.

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Der Breitwegerich ist mehrjährig und vermehrt sich hauptsächlich über Samen. Ähnlich wie bei den Hirsen kann der Breitwegerich sehr kurze Blütenstiele bilden. So dass die Blüten mit dem Rasenmäher gar nicht abgemäht werden können. Der Breitwegerich weist ein enormes Vermehrungspotenzial auf. So bildet eine Blüte bis zu 4000 Samen. Ausserordentlich allerdings ist, dass die Samen bis zu 40 Jahre keimfähig bleiben.

Auf den Rasenflächen zeigt ein Auftreten des Unkrautes häufig begangene Rasenflächen an, da der Breitwegerich sehr trittfest ist. Bei stark begangenen Rasenflächen leidet die Grasnarbe. Sie wird nicht mehr so dicht, es entstehen Lücken und der Breitwegerich kann sich etablieren.

Das Ausbilden einer Pfahlwurzel ist ebenfalls ein Merkmal des Breitwegerichs. Beim Jäten sollte deshalb ein Unkrautstecher verwendet werden, damit die Pflanzen zusammen mit der Pfahlwurzel entfernt wird. Wird nur zu wenig von der Wurzel entfernt, kann die Pflanze wieder austreiben.

Eine chemische Bekämpfung des Wegerichs ist möglich. Aber auch hier lohnt sich der Einsatz erst bei einem übermässigen Auftreten.

 

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Im Juni sollten die Rasenflächen  nochmals gedüngt werden, damit der Rasen auch über den Sommer schön grün und kräftig bleibt. Für die Nachdüngung eignen sich entweder der Ha-Ras Rasendünger oder der Biorga Rasendünger.

frisch gedüngte Rasenfläche

Schauen Sie beim Düngerstreuen darauf, dass Sie einen Tag erwischen, wo die Temperaturen nicht gleich über 25°C steigen. Die idealsten Witterungsbedingungen für das Düngerstreuen sind kurz vor einem Regenschauer oder einem Gewitter. Dadurch entfällt das Rasenbewässern. Falls dies mit dem Regenschauer nicht klappt, bewässern Sie den Rasen nach dem Düngen.  Durch das Wasser schwemmt es einerseits die Körner auf den Boden und zudem beginnt der Dünger schneller zu wirken.

Die Nachdüngung der Rasenflächen im Sommer entfällt, wenn Sie im Frühling Rasen-Tardit eingesetzt haben. Denn dieser Dünger wirkt von Frühling bis Herbst.

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