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Unkrautkunde Teil 1: Weissklee

In einer losen Folgen werden wir Ihnen die wichtigsten Rasenunkräuter kurz vorstellen. Fangen wir mit dem Weissklee an.

Auf welcher Rasenfläche ist der Weissklee nicht schon vorgekommen. Der Klee kann teilweise ausserordentlich hartnäckig zum Bekämpfen sein. Der Grund liegt in seinem einerseits gedrungenen, kriechenden Wuchs. So wächst er meistens unter der eigentlichen Rasenschnitthöhe. Der Hauptvorteil hat sich der Weissklee allerdings bei der Nährstoffbeschaffung angeeignet. So geht das Unkraut eine Symbiose mit Knöllchenbakterien ein. Die Knöllchenbakterien können aus der Luft den Stickstoff binden. Dieser wird dem Klee zur Verfügung gestellt. Als Gegenleistung bekommen die Bakterien von den Pflanzen Zuckerverbindungen, welche sie sonst nicht selber herstellen können. So gesehen profitieren sowohl die Knöllchenbakterien wie auch der Weissklee.

Meistens kommt so der Klee auf eher schlecht ernährten Rasenflächen vor. Werden die Rasengräser ausreichend mit Nährstoffen versorgt, können sie sich gut entwickeln und so das Aufkommen von Weissklee eindämmen.

Hat sich nun aber der Klee auf einer Rasenfläche angesiedelt, kann er relativ gut vertikutiert werden. Durch das Vertikutieren (1x längs und 1x quer) werden die Klee-Wurzeln gut herausgerissen. Wichtig ist die nachfolgende Düngung des Rasens, damit sich schnell wieder eine dichte Grasnarbe bildet. Sind es allerdings grösser Kahlstellen nach dem Vertikutieren, sollten diese mit einer Nachsaat-Mischung angesät werden.

Etwas aufwändiger allerdings ist das Ausstechen der Kleenester. Am einfachsten geht dies mit einem Spaten. Anschliessend müssen die Löcher mit Rasenerde neu aufgefüllt und nachgesät werden. Obwohl es aufwändig ist, hat man im Vergleich zum Vertikutieren am schnellsten einen Klee freien Rasen.

Eine dritte Variante ist der Einsatz von einem Rasenunkrautvernichter. Hierbei ist es wichtig, dass ein Produkt gegen breitblättrige Unkräuter eingesetzt wird.

Allerdings ist es bei allen Massnahmen wichtig, dass die Rasenfläche ausreichen mit Nährstoffen versorgt wird. Denn nur dann lässt sich nachhaltig der Weissklee im Rasen bekämpfen.

 

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Unser nachgesäte Stelle im Rasen ist nun rund 21 Tage alt. Die Rasenpflege wie düngen oder Rasenmähen kann im jetzigen Stadium nun ganz normal weitergeführt werden wie bei restlichen Rasenfläche.

In der Bildmitte sind noch die feinen, jungen Rasengräser erkennbar.

Beim genauen Hinsehen ist noch ein leichter Unterschied zwischen den jungen Rasengräsern und den bestehenden Gräsern erkennbar. Aber mit der Zeit verblasst der Unterscheid und nichts mehr wird darauf hindeuteten, dass dort mal jemals ein kahle Stelle gewesen ist.

 

 

 

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Die Sommermonate sind auch die Hirsenmonate. Jetzt anfangs Mai hat man noch gut etwa einen Monat bis die Hirsen-Saison kommt. Also wenn Sie jetzt Ihren Rasen noch nicht gedüngt haben, dann wäre es höchste Zeit. Für die Düngung nehmen Sie jetzt am Besten den Ha-Ras Rasendünger oder den Biorga Rasendünger.

Denn nur wenn der Rasen dicht ist, hat die Hirse keine Chance. Einen dichten Rasen erreicht man nur durch folgende Massnahmen:

  • Rasen düngen. Dadurch können die Gräser genügend Nährstoffe aufnehmen, bilden Ausläufer und die Rasenflächen werden dicht.
  • Nachsäen. Wenn der Rasen lückig ist oder kahle Stellen aufweist, können diese jetzt noch mit einer Nachsaatmischung angesät werden.

Damit die Hirse keimen kann, braucht es lückige Stellen im Rasen. Denn dadurch kann sich der Boden genügend aufwärmen, so dass die Bedingungen für die Hirsen ideal sind.

Falls dennoch einzelne Hirsen auftreten sollten, stechen Sie diese gleich aus. Somit erwischen Sie diese noch bevor die Hirse blühen kann.

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Haben Sie einzelne Unkräuter im Rasen? In vielen Fällen lohnt es sich, die Unkräuter im Rasen auszustechen. Sehen Sie im Video, wie man am einfachsten dem Unkraut Herr wird.

Vergessen Sie den Rasen nach dem Entfernen der Unkräuter nicht zu düngen. Dadurch werden die Gräser stärker, können die „Unkrautlücken“ überwachsen und der Rasen wird wieder schön dicht. Falls es grössere Löcher nach dem Entfernen der Unkräuter sein sollten, säen Sie diese mit einer Nachsaatmischung an.  

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Nun sind fast 14 Tag vergangen, seid wir unsere Kahlstelle im Rasen nachgesät haben.

Die Gräser sind praktisch alle gekeimt und entwickeln sich gut. Nun gilt es für die jungen Gräser möglichst schnell ein gutes Wurzelwerk zu bilden. Allerdings ist es für das Rasenmähen aktuell noch zu früh. Würde man jetzt mit dem Rasenmäher darüber fahren, dann würde die aktuell noch empfindlichen Gräser gleich ausgerissen, da das Wurzelwerk noch zu wenig stark ist.

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Wer nach dem Vertikutieren Reno-Mix gestreut hat, sollte nicht vergessen den Rasen zu wässern. Aktuell hat es ja schon seit ein paar Tagen nicht mehr geregnet und auch der aktuelle Wetterbericht sagen keinen Regen voraus. Damit die im Reno-Mix enthaltenen Rasensamen eine Chance zum Keimen haben, müssen die Rasenflächen regelmässig gewässert werden.

Lassen Sie am einfachsten am Morgen für ein paar Minuten den Rasensprenger laufen. Es reicht, wenn die Bodenoberfläche feucht ist, damit die Rasensamen nicht austrocknen.

Die Bewässerung bei Nachsaaten ist nicht vergleichbar wie mit der Bewässerung aufgrund von Trockenheit im Sommer. In solchen Fällen sollten pro Bewässerungsdurchgang 20-25l Wasser /m2 aufgebracht werden.

Vergessen Sie nicht nach etwa 4-6 Wochen nach dem Reno-Mix streuen den Rasen mit einem Langzeitdünger wie Rasen-Tardit zu düngen.

 

 

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Vor ein paar Tagen haben wir ein Foto gezeigt zusammen mit einer Anleitung wie Kahlstellen im Rasen nachgesät werden können.

Nun etwa nach 8 Tagen sind die ersten Samen gekeimt.

frisch gekeimte Rasensamen nach 8 Tagen

Ein bisschen Geduld und regelmässiges Wässern zahlt sich aus. Wir halten Sie auf dem Laufenden wie sich unsere Kahlstelle im Laufe der Zeit entwickelt.

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Nichts ärgert den Rasenbesitzer im Frühling so sehr, wie Löcher im Rasen. Der Rasen kann aufgrund Schneelast oder Gegenständen die auf dem Rasen liegen gelassen wurden absterben. Die Folge davon sind kahle Stellen. Wenn diese zu gross sind, kann der Rasen die Kahlstellen nicht von alleine zuwachsen. Damit sich nicht gleich Unkraut darin ansiedeln kann, müssen diese nachgeäst werden.

Der Frühling eignet sich ideal um diese Stellen zu „flicken“.

Kahlstelle im Rasen, welche nachgesät wurde

Dabei wird empfehlen wir folgendes Vorgehen:

  • alte abgestorbene Grasnarbe mit einem Rechen entfernen
  • Rasenerde verteilen. Damit entsteht ein feines Saatbeet
  • Hauert Ha-Ras Saat- und Herbstdünger verteilen und leicht einarbeiten. Dies stellt die Nährstoffversorgung der keimenden Rasengräser sicher
  • Hauert Nachsaatrasen – Samen verteilen und gut andrücken
  • Wässern, wässern, wässern  – während rund 14 Tagen bis die Rasengräser gekeimt sind.

Achten Sie vorallem auf die regelmässige Bewässerung. Denn dies entscheidet über Erfolg oder Misserfolg bei der Nachsaat von Löchern im Rasen.

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Einflussfaktoren für Moos im Rasen

Moos im Rasen lässt sich relativ einfach mit Geistlich Lawnsand bekämpfen. Aber noch viel wichtiger ist, wie man ein erneutes Auftreten vorbeugen kann.

Dabei gibt es Faktoren, welches das Auftreten von Moos begünstigen:

  • Nährstoffmangel: Rasengräser brauchen viele Nährstoffe. Eine unzureichende Düngung führt zu einer Schwächung der Gräser. Dabei wird der Gräserbestand lückig und das Moos kann sich ansiedeln. Eine Düngung mit einem Langzeitdünger wie Rasen-Tardit oder Ha-Ras Rasendünger schafft Abhilfe.
  • Schwere, vernässte Böden. Diese Flächen sind häufig noch verdichtet. Dabei läuft das Wasser schlecht ab. Dies schafft ideal Bedingungen für Moos. Für einen besseren Wasserabzug sorgt das Einarbeiten von Sand in die Grasnarbe oder gegen Verdichtung kann der Rasen aerifiziert werden. Dies bedingt aber den Einsatz eines Gartenbauers.
  • Schattenlagen. Der Rasen ist in Schattenlagen konkurrenzschwach, da er um jeden Sonnenstrahl kämpfen muss. In solchen Bereichen ist es schwierig eine dichte Grasnarbe zu bekommen. Die Folge ist Moos im Rasen. In solche Fällen ist die Ansaat einer speziellen Schattenrasenmischung empfehlenswert.
  • Zu tiefer Schnitt. Eine zu tiefe Schnitthöhe (unter 4 cm) verursacht eine zu starke Belastung für den Rasen. Der tiefe Schnitt führt zu einer direkten Bestrahlung des Bodens welche das Moos-Wachstum stark fördert. Als Faustregel gilt, dass der Rasen nur maximal ein Drittel eingekürzt werden sollte.
  • Zu tiefer pH-Wert. Überall kann man lesen, dass der Rasen aufgrund eines zu tiefen pH-Wertes gekalkt werden muss, damit kein Moos mehr kommt. Der pH-Wert ist auf den Schweizer-Gartenböden in den wenigsten Fällen das Problem. Die Schweizer Gartenböden bewegen sich i.d.R. um einen pH-Wert von 6.5 bis 7.5. Eine Bodenanalyse gibt Auskunft über den genauen pH-Wert des Bodens. Sollte der pH-Wert tatsächlich mal unter 6.5 liegen, kann Kalk gestreut werden, damit sich der pH-Wert wieder im Optimum von 6.5 – 7.5 bewegt.

Falls dennoch Moos im Rasen auftreten sollte – streuen Sie Geistlich Lawnsand.

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Rasendünger von Hand streuen

Vor ein paar Tagen haben wir Ihnen das Video gezeigt, auf was man beim Düngen mit einem Düngerstreuer achten muss. Sehen Sie nun noch, auf was man achten muss, wenn man den Rasen von Hand düngt.

 

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