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Kann beim Einsatz eines Mähroboters die Düngung reduziert werden?

Wird durch den Mähroboter Rasenschnitt zurückgeführt, kann ein Beitrag zur Nährstoffnachlieferung auf der Fläche geleistet werden. Grundsätzlich muss berücksichtigt werden, dass das Schnittgut durch Mikroorganismen erst abgebaut und mineralisiert werden muss, bevor es der Pflanze zur Verfügung steht.

Für die Mineralisation verbrauchen die Mikroorganismen sogar etwas Stickstoff. Im Winter, wenn die Böden kühl sind ist die Mineralisationsrate tief, daher stehen im Frühjahr der Pflanze praktisch keine Nährstoffe zur Verfügung. So ist eine Frühjahrsdüngung auch bei Flächen die durch den Roboter gemäht werden immens wichtig. Deshalb sollte die erste Düngung mit dem Geistlich Robot Rasendünger erfolgen, welcher auf die Bedürfnisse von Roboter gemähten Rasenflächen ausgelegt ist. Der Wiedereintrag von Nährstoffen durch das Mulchen ist Mengenmässig schwer zu beziffern, es wird aber davon ausgegangen, dass mit der Zeit bis zu einem Drittel der Nährstoffe eingespart werden kann. Diese Aussage ist aber sehr Standortabhängig.

Um eine Anhäufung von organischem Material zu verhindern, ist es wichtig, dass der Robotermäher regelmässig mäht und kein langes Schnittgut anfällt. Kurze junge Blattstücke werden von Mikroorganismen besser verarbeitet. Kontrollieren Sie aber trotzdem regelmässig die Filzbildung in Ihrem Rasen.

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