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Die wichtigsten breitblättrigen Unkräuter im Rasen

Der Beste Schutz gegen Unkräuter ist ein regelmässiger Schnitt und eine ausreichende Düngung. Ist der Rasen kräftig und gesund haben es Unkräuter schwer.

Nachfolgend stellen wir Ihnen die wichtigsten Unkräuter kurz vor:

Stark verunkrautete Rasenfläche

Stark verunkrautete Rasenfläche

Gänseblümchen: Entstehen Lücken durch Sommerstress gefällt es den Gänseblümchen in diesen Lücken im Früherbst zu keimen und sich zu etablieren. Bei mangelnder Ernährung können die Gänseblümchen profitieren.

Löwenzahn: Tritt meist bei mangelnder Ernährung auf. Problematisch ist die starke Pfahlwurzel. Bei schlechter Bekämpfung mit einem Unkrautvertilgungsmittel kann die Pflanze aufgrund der starken Wurzel wieder austreiben.

Weissklee: Der Weissklee kann Stickstoff aus der Luft binden, vor allem in unterernährten Rasenflächen verschafft er sich so einen Wachstumsvorteil.

Veronika / Ehrenpreis: Durch regelmäßiges tiefes Vertikutieren können Sie teppichbildende Rasen-Unkräuter wie Ehrenpreis langfristig zurückgedrängt werden.

Breitwegerich: Befindet sich Breitwegerich in Ihrer Rasenfläche, ist dies ein Zeichen einer verdichteten Oberfläche. Breitwegerich kommt sehr gut in oberflächlich verdichteten Böden zurecht. Durch Aerifizieren bringt wird im Boden der Luft- und Wasserhaushalt verbessert.

Sauerklee / Oxalis: Sauerklee mag heisse und eher trockene Stellen wo die Sonne direkt auf den Boden scheint. Durch die Wachsschicht auf den Blättern ist der Sauerklee perfekt für den Sommer gewappnet.

Für die Bekämpfung von Unkräutern im Rasen muss ein Herbizid gegen breitblättrige Unkräuter im Rasen eingesetzt werden. Achten Sie beim Kauf eines solchen Produktes auf den entsprechenden Hinweis. Keinesfalls darf ein Totalherbizid eingesetzt werden, weil dadurch sonst auch der Rasen bekämpft wird.

Grundsätzlich gilt aber, dass mit einer angepassten Düngung das Aufkommen von Unkräutern möglichst vermieden werden kann.

{ 99 Kommentare… [+] }
  • Daniela 26.06.2019, 21:31

    Hallo,

    wir haben unseren Rasen bereits erfolgreich mit permanenten Ausstechen von Löwenzahn befreit. Nun haben wir eine grossblättige Pflanze, die sich ausbreitet. Gerne würden wir auf Chemie verzichten. Können Sie bestimmen was das ist und ob ein Ausstechen erfolgreich ist? Über eine Antwort freue ich mich sehr.

    Viele Grüße, Daniela

    • hauert 27.06.2019, 8:30

      Guten Tag Daniela

      Es handelt sich um Breitwegerich. Die Pflanzen können den Rasen regelrecht verdrängen, da sie eine Blattrosette ausbilden. Zudem machen sie eine kräftige Pfahlwurzeln. Ohne einen Chemie-Einsatz bleibt Ihnen eigentlich nur das Ausstechen der Pflanzen. Nehmen Sie dazu einen Unkrautstecher. Damit geht es etwas einfacher wegen der Pfahlwurzel.
      Wichtig ist den Rasen anschliessend zu düngen, damit die Rasengräser in die Breite wachsen und die Lücken wieder schliessen können. Dadurch erreichen Sie auch wieder eine dichte Grasnarbe, welche die beste Vorbeugung gegen ein erneutes Auftreten.

      freundliche Grüsse und einen schönen Sommertag!
      Ihr Hauert Team

      • Daniela 27.06.2019, 10:36

        Hallo Hauert-Team,

        vielen lieben Dank für Ihren schnellen Rat und liebe Grüße, Daniela

  • Steffan Huber 19.06.2019, 7:33

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    leider kann ich mein Unkraut nirgendst finden! Die Blüten sind nämlich gelb und es verbreitet sich sternförmig im Rasen aus. Meine Nachbarn haben es auch. Ich habe heuer Steinmehl zum organischen Dünger gegeben, damit ist der Löwenzahn und die Gänseblümchen gut weggegangen. Das dafür breitet sich scheinbar noch stärker aus!

    Wenn man dieses Unkraut mit der Hand ausstechen will, dann wandert es wie eine Schlingerpflanze drei Meter oder auch weiter im Rasen dahin und hält sich am Boden fest. Sternförmig von einer Mutterpflanze!

    • hauert 20.06.2019, 10:09

      Guten Tag

      Besten Dank für Ihre Anfrage. Es handelt sich, wenn ich es auf dem Foto richtig erkennen kann, um Hopfenklee. Das „Problem“ dabei sind eben die Ausläufer. Grundsätzlich gilt folgendes: entweder stechen Sie die Unkräuter mit der Schaufel auf oder führen eine Behandlung mit einem Unkrautvertilger durch. Unter Umständen sind mehrere Behandlungen mit dem Unkrautvertilger nötig.
      Wenn Sie das Unkraut wachsen lassen – dann besteht die Gefahr, dass sich das Unkraut je länger je mehr ausbreitet und dadurch natürlich auch den Rasen in Bedrängung bringt.
      Wichtig ist, wenn Sie das Unkraut ausgestochen oder bekämpft haben, dass Sie die Lücken nachsäen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich gleich weitere Unkräuter in den Löchern ansiedeln können. Allerdings sind die Sommermonate für Nachsaaten einfach relativ schwierig aufgrund der Trockenheit/Hitze. Deshalb wäre es vermutlich einfacher, wenn Sie die Arbeiten in den Herbst hinein verschieben.

      ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag

      freundliche Grüsse

      Ihr Hauert Team

  • Denise Hoschek 16.06.2019, 21:06

    Guten Tag, ich bin relativ verzweifelt. Ich habe vor ca. zwei Wochen um relativ viel Geld einen neuen Rasen anlegen lassen (neue Erdschicht aufgetragen und verdichtet, Rasensamen gesäht). Nach zwei Wochen wächst anstelle von Gras flächendeckend ein breitblättriges Unkraut. Rausziehen geht aufgrund der Menge nicht mehr, Grashalme wachsen nur ganz vereinzelt. Was kann ich tun?

    • Denise Hoschek 16.06.2019, 21:07

      hier ein weiteres Foto vom Ausmaß des Befalls…

    • hauert 20.06.2019, 8:47

      Guten Tag

      Da scheint einiges schief gelaufen zu sein. Bei den Unkräutern handelt es sich um Hirse. Das diese bei einer eher späten Neunansaat aufläuft ist nicht weiter verwunderlich. Denn die aktuelle Witterung ist ideal für die Hirse. Denn diese liebt heisses, trockenes Wetter.
      Aber die Hirse scheint noch das kleinste Problem zu sein. Was grundsätzlich bei der Neuansaat schief gelaufen ist, können wir anhand des Fotos nicht beurteilen. Wir könnten höchstens Vermutungen anstellen resp. bräuchten zusätzliche Angaben. Deshalb würde ich Ihnen empfehlen, dass Sie mit Ihrem Gartenbauer Kontakt aufnehmen und das Problem vor direkt vor Ort besprechen.

      ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag!

      freundliche Grüsse
      Ihr Hauert Team

  • Marie Mrowczynski 16.06.2019, 14:57

    welche Pflanze ist denn hier im Gras?

    • hauert 20.06.2019, 8:21

      Guten Tag

      So wie ich es erkennen kann, handelt es sich um Faden-Klee. Allerdings ist dieser schwierig zum Unterscheiden gegenüber dem Hopfen-Klee. Der Fadenklee hat abgerundete Blätter – der Hopfen-Klee hat eine kleine Blattspitze. Der Faden-Klee gehört zu den Leguminosen und kann dadurch sich selber Stickstoff aus der Luft binden.

      ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag!

      freundliche Grüsse
      Ihr Hauert Team

      • Ronny 21.06.2019, 21:47

        Vielen Dank für die Antwort. Und was kann man dagegen tun?

  • Ronny 16.06.2019, 7:46

    Hallo.
    Ich habe dieses Unkraut im Rasen bekommen, es war bisher nicht so extrem vertreten. Es verdrängt regelrecht den Rasen und breitet sich in der Fläche aus. Rasenanlage erfolgte letztes Jahr. Was kann ich machen?

    • hauert 20.06.2019, 7:55

      Guten Tag

      So wie wir es erkennen können, handelt es sich um Vogelmiere im Rasen. Vogelmiere gilt häufig als Zeigerpflanze für einen gut durchlüfteten und feuchten, aber nicht nassen Boden. Eigentlich Bodenbedingungen, die auch dem Rasen zugutekommen. Grundsätzlich in einem Rasen ist das Auftreten auch immer ein Hinweis, dass der Rasen nicht sehr dicht ist. Denn wie viele Unkräuter braucht auch die Vogelmiere Lücken im Rasen, damit diese aufkommen kann.

      Die Sommermonate sind für Unkrautbekämpfungen nicht ideal, aufgrund von Trockenheit und Hitze. Grundsätzlich ist die Vogelmiere einjährig, kann aber je nach Winter auch überjährig werden. Oftmals wächst die Vogelmiere unter der Rasenschnitthöhe. Deshalb können Sie vor dem Rasenmähen einen Rechen durch den Rasen ziehen. Einen Teil werden Sie so ausreissen können – restliche Pflanzenteile werden immerhin dann so aufgerichtet, dass diese mit dem Rasenmäher erreicht werden können.
      Ansonsten würden wir Ihnen empfehlen im Herbst einen Unkrautvertilger einzusetzen, den Rasen zu düngen und allenfalls auch nachzusäen.

      Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag!

      freundliche Grüsse
      Ihr Hauert Team

  • Guido Többen 10.06.2019, 14:23

    Hallo,

    Ich habe seid einiger Zeit dieses (siehe Foto) unangenehm gut wachsendes Unkraut, flächendeckend im Rasen. Die Wurzeln sind zwar lang, aber dennoch lassen Sie sich gut raus ziehen. Können Sie mir sagen was es ist und wie ich es her werde? Vertikutiert habe ich gerade erst und neusaat schlägt gerade gut aus.

  • Falk 06.06.2019, 15:50

    Guten Tag,
    ich bin mir bei diesem Unkraut nicht sicher. Kann mir jemand etwas dazu sagen bzw. wie ich es vernichte?
    LG Sophie Falk

    • hauert 07.06.2019, 8:55

      Guten Tag Frau Falk

      Es handelt sich um Ferkelkraut. Man erkennt auf dem Foto gut die behaarten, etwas borstig wirkenden Blätter. Wenn die Pflanze blühen würde, ist es ähnlich wie eine Löwenzahl Blüte. Wenn es nur Einzelpflanzen sind, dann geht es am einfachsten, wenn diese ausgestochen/ausgerissen werden.
      Ansonsten lassen sich im Fachgeschäft über ein geeignetes Unkrautbekämpfungsmittel gegen breitblättrige Unrkäuter im Rasen beraten.

      wir wünschen Ihnen noch ein schönes Pfingstwochenende!

      freundliche Grüsse
      Ihr Hauert Team

      • Sophie Falk 07.06.2019, 13:58

        Vielen Dank für die Hilfe!! Dann lag ich mit meiner Einschätzung doch falsch. Ich war im Glauben, dass es sich um Hirtentäschel handelt. Ich fand, dass das den Bildern im Internet am nächsten kam.
        LG Sophie Falk

  • Elmar 02.06.2019, 23:49

    Nach ca 6 Wochen seit meiner Rasenneuanlage zeigt über die gesamte Fläche verstreut dieses Unkraut. Was ist es und wie werde ich es los? Besten Dank im Voraus für Ihre Hilfe!

    • Elmar 02.06.2019, 23:51

      Bild2

    • Elmar 02.06.2019, 23:52

      Bild 3

    • Elmar 02.06.2019, 23:53

      Bild 4

    • hauert 03.06.2019, 13:22

      Guten Tag

      Besten Dank für die Fotos. Es lassen sich leider nicht alle Unkräuter erkennen. Aber es hat Gänsefuss und Hirse im Rasen. Bei Neuansaaten ist es typisch, dass viele einjährige Unkräuter keimen. Dies ist aber auch nicht weiter schlimm. Denn die einjährigen Unkräuter sind nicht schnittverträglich, d.h. die gehen nach ein paar Rasenschnitten ein.

      Bei der Hirse (Bild Nr. 2) ist es allerdings so, dass Sie diese am besten gleich rausreissen. Denn diese kann sich trotz Rasenmähen etablieren und schliesslich dann auch blühen.

      Für die Neuansaat wurde vermutlich ein Startdünger eingesetzt. Diese wirken i.d.R. 6-8 Wochen. Düngen Sie deshalb den Rasen auch nach, bspw. mit Ha-Ras Rasendünger. Die Nachdüngung ist wichtig, damit sich die Gräser weiterhin etablieren und ausbreiten können. Zudem gilt, je stärker der Rasen ist, umso weniger haben die Unkräuter die Chance aufzukommen.

      freundliche Grüsse und einen schönen Nachmittag!

      Ihr Hauert Team

      • Elmar 03.06.2019, 21:40

        Super, besten Dank für die schnelle und kompetente Antwort (und sie liegen richtig, es wurde Startdünger verwendet)! LG Elmar

  • Dominik Kläver 30.05.2019, 20:15

    Guten Abend,
    bei uns wurde vor 2 Wochen der Erdoden (Mutterboden vom Bau unseres Hauses) 2x mit der Motorfräse umgegraben, alles mit eine Walze geplättet und dann eine RSM 2.3 Rasenmischung mit starterdünger auf den Boden aufgebracht und erneut gewalzt. Seitdem wässern wir und der Rasen kommt stellenweise schon ganz gut. Leider haben wir riesige Flächen mit diesen 4-Blättrigen Pflanzen auf dem ganzen Grundstück. Können Sie uns sagen um was es sich dabei handelt?
    PS: Sämtliche arbeiten wurden von einer Fachfirma durchgeführt.

    Über einen Tipp wäre ich echt dankbar!

    • Epika 31.05.2019, 13:18

      Hallo Dominik, ich bin mir fast sicher, dass es sich um die einjährige Melde handelt. Wenn die Fläche nicht zu gross ist, am besten möglichst früh von Hand ausreissen. Ich mache es immer so bei Rasen-Neuansaaten. Die meisten einjährigen Unkräuter, sofern der Rasen regelmässig geschnitten wird, verschwinden wieder und sterben im Winter ab. Oder den Gärtner fragen, evtl. mit Herbizid bekämpfen.

      • Dominik 31.05.2019, 19:01

        Hallo Epika,
        vielen Dank für deine schnelle Antwort!

        Die Fläche ist leider sehr groß, es sind bestimmt 30% unseres 400m² großen Gartens damit voll.
        Allerdings mit diesen kleinen Pflänzchen.
        Wir hatten allerdings auch locker 50Stück die schon deutlich größer waren, anhand Bildern dieser hatte ich sie auch als Melde identifiziert und gehofft dass die ganzen kleinen nicht auch so groß werden.
        Unser Rasen ist nun erst 2 Wochen eingesäht. Wollten nun weitere 2 Wochen mit dem ersten Mähen warten.
        Macht es Sinn die Melde nun schon mit passendem Herbizid zu bekämpfen oder sollten wir erst mal abwarten?

        Danke!

      • hauert 03.06.2019, 11:12

        Guten Tag

        Ja vielen Dank für die direkte Beantwortung der Frage. Ja es handelt sich um Melde, welche nur einjährig ist. Bei Rasen-Neuansaaten im Frühling ist es „normal“, dass auch Unkräuter keimen. Dies kann eigentlich fast nicht verhindert werden.
        Bei der Melde ist es so, dass diese nicht schnittverträglich ist. Spätestens nach etwa dem 2. Rasenschnitt verschwindet diese. Beginnen Sie aber mit dem Rasenmähen erst, wenn der Rasen ca. 6-8cm hoch ist.

        beste Grüsse und einen schönen Tag!

        Ihr Hauert Team

  • Tabea 30.05.2019, 13:24

    Hallo in meinem gemüsebeet kommen diese kleine pflanzen. Meine frage ist was es ist und ob die sprossen essbar sind? Danke schonmal

    • hauert 03.06.2019, 10:49

      Guten Tag

      Haben Sie evtl. noch ein weiteres Foto? Denn mit der gewählten Perspektive lässt sich die Pflanze leider nicht bestimmen.

      beste Grüsse und einen guten Ta!

      Ihr Hauert Team

  • Michael 27.05.2019, 20:15

    Guten Tag

    Ich habe bereits im Internet probiert herauszufinden was dies für ein Unkraut (Pilz) ist, habe aber leider nichts herausgefunden.
    Meine hoffnung ist nun das mir hier jemand helfen kann, was es ist und wie ich es bekämpfen kann.

    MfG: Michael

    • Michael 27.05.2019, 20:16

      Bild 2

    • Michael 27.05.2019, 20:18

      Bild 3 Da sieht man es am besten

      Vielen Dank im Voraus!

    • hauert 29.05.2019, 11:08

      Guten Tag

      Es handelt sich um Lebermoos. Lebermoos im Rasen ist eigentlich nicht typisch. Normalerweise kennt man das Lebermoos hauptsächlich in den Baumschulen, wo es auf den Container-Töpfen von Gehölzen wächst. Kommt es im Rasen vor, ist es vorallem ein Zeiger, dass der Boden eher vernässt ist und allenfalls sogar verdichtet ist.

      Im Fachhandel gibt es Mittel, welche Lebermoos im Rasen bekämpfen. Am besten lassen Sie sich diesbezüglich über ein geeignetes Mittel beraten. Zudem würden wir Ihnen empfehlen, dass Sie im Herbst den Rasen allenfalls vertikutieren. Anschliessend verteilen Sie Sand (führt zu besserem Wasserabzug) und führen eine Nachsaat durch, damit der eher lückenhafte Rasen wieder dicht werden kann. Ideal wäre natürlcih auch, wenn der Rasen aerifiziert werden kann. Dadruch bringt man Luft in den Boden rein, und der Wasserabzug wird verbessert. Allerdings braucht es dazu spezielle Geräte. Das Aerifizieren müsste zudem auch durch einen Gartenbauer ausgeführt werden. Beim Aerifzieren sticht man Löcher in den Boden, welche danach mit Sand gefüllt werden.

      freundliche Grüsse
      Ihr Hauert Team

  • R.Hirt 22.05.2019, 19:42

    Hallo Zusammen ich habe hier ein Bild und ich kann dieses Unkraut auch nicht zu ordnen ich weiß nicht ob dieses Thema schon mal behandelt wurde aber wer könnte mir da weiterhelfen?

    • hauert 24.05.2019, 8:45

      Guten Tag Herr Hirt

      Auf dem Bild ist leider die Pflanze nicht spezifisch zuzuordnen, eventuell handelt es sich um Rauhaar Gänse-Kresse. Da es sich um ein Breitblättriges Unkaut handelt, ist eine Bekämpfung mit einem selektiven Herbizid möglich.
      Anhand des Bildes empfehlen wir Ihnen den Rasen mal gründlich zu vertikutieren und anschliessen zu Düngen damit die Rasengräser wieder Platz un Licht erhalten, eventuell empfiehlt sich auch eine Nachsaat. Sobald der Rasen wieder konkurrenzfähiger ist, treten weniger Unkräuter auf.

      Freundliche Grüsse
      Das Hauert-Team

  • Hank 22.05.2019, 14:38

    Hallo Zusammen,
    mein ganzer Rasen ist voll von dieser Gras-Sorte und ich finde nirgends, was genau das ist. Es bildet wie auf dem Bild zu sehen unterirdische Ausläufer, ist winterfest und ist extrem gut im Boden verankert.
    Erkennt es jemand und kann mir sagen, wie ich das aus dem Rasen bekommen?
    Normales vertikutieren reicht da leider nicht aus.
    Viele Grüße

    • hauert 24.05.2019, 8:34

      Guten Tag

      Bei dem in Ihrem Rasen wachsendem Gras handelt es sich um ein Carex / Segge. Da diese auch zu den Gräsern gehören, sind Carex-Arten im Rasen nicht zu bekämpfen. Die Bekämpfung geschieht von Hand oder mit einem total Herbizid (achtung verbrennt auch den Rasen) Carex Arten treten häufig an Stellen auf wo die Wachstumsbedingungen für die guten Rasengräser nicht optimal sind (Schatten, Feucht, Saurer oder sehr alkalischer Boden etc). Können die Wachstumsbedingungen für die Rasengräser verbessert werden, können die die ungewünschten Gräser zurückgedrängt werden.

      Freundliche Grüsse

      Das Hauert-Team

  • Teresa Jacobi 20.05.2019, 13:32

    Guten Tag,

    ich habe verschiedenen Arten von Unkräutern in meinem Rasen. Ich habe bereits vertikutiert, Rasen neu gesäht, zweimal gedüngt, auch mit einem Biodünger, der Unkraut vernichten soll und wir haben seit drei Wochen einen Rasenroboter. Im Großen und Ganzen sieht unser Rasen super aus, dennoch bleiben einige Stellen mit dem Unkraut, was hilft da am Besten? Sollte man alles ausstechen?

    Dankeschön schon mal und liebe Grüße,
    Teresa

    • hauert 20.05.2019, 19:14

      Guten Tag Teresa

      Auf Ihrem Bild sind zwei Unkräuter ersichtlich. Einerseits (mit den runden Blättern) ein Storchenschnabelgewächs und anderseits Schafgarbe (fein gefiederte Blätter). Beide Unkräuter gehören zu den breitblättrigen Unkräuter. Kommen die Unkräuter nur lokal vor, empfehlen wir Ihnen diese von Hand auszustechen. Treten die Unkräuter flächig auf, empfiehlt sich eine Behandlung mit einem selektiven Herbizid.

      Freundliche Grüsse

      Das Hauert-Team

  • Waldemar Vogt 20.05.2019, 12:24

    Hier noch ein Bild.

  • Waldemar Vogt 20.05.2019, 12:22

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    in meinem rasen finden sich teilweise große Flächen die fast vollständig mit diesem Unkraut durchsetzt sind. Dieses hat harte Stängel und sehr weiche Blätter. Diese Pflanze legt sich flach auf dem Boden, und wird vom Rasenmäher nicht erfasst. Wie ist die Vorgehensweise um hier gegen anzugehen?
    Liebe Grüße

    • hauert 20.05.2019, 19:09

      Guten Tag
      In Ihrem Rasen bereitet sich die gemeine Rispe aus. Die gemeine Rispe ist hauptsächlich im Frühjahr aktiv und bildet harte Stängel. Gerade wenn der Rasenmäher nicht gut geschliffene Messer hat oder bei Robotermähern wird das Gras nicht abgeschnitten. Können die Mäher die Stängel nicht abschneiden, werden diese jedes Mal hinuntergedrückt und ein flächiges Ausbreiten wird gefördert. Vorübergehend reicht es meist, die Büschel von Hand tief abzuschneiden, das Wachstum sollte sich normalisieren. Schauen sie weiter darauf, dass die Rasenmäher-Messer gut geschliffen sind und nicht immer von der gleichen Seite gemäht wird. Im Sommer kann die gemeine Rispe etwas zurückgedrängt werden, da diese die trockene und heisse Zeit nicht mag. Aber Achtung es ist sehr wichtig, die Lücken im Herbst nach zu säen, ansonsten kann sie sich wieder etablieren.

      Freundliche Grüsse
      Das Hauert-Team

  • Renate Schmid 19.05.2019, 19:08

    Und noch eines, dass meinen Rasen überwuchert hat. Danke für die Antwort

    MfG
    Renate Schmid

    • hauert 20.05.2019, 7:56

      Guten Tag Frau Schmid

      Das invasive Kraut in Ihrem Rasen ist das bewimperte Knopfkraut. Wichtig mähen Sie den Rasen mindestens 1-Mal wöchentlich. Zur Bekämpfung eher 2-mal wöchentlich. Ansonsten ist das Unkraut auch mit einem selektiven Herbizid gegen breitblättrige Unkräuter bekämpfbar.
      In Ihrem sind viele abgestorbene Rasenhalme erkennbar. Wir empfehlen ihnen den Rasen im Frühjahr oder im Herbst zu vertikutieren.

      Freundliche Grüsse

      Das Hauert-Team

  • Renate Schmid 19.05.2019, 19:06

    Welches Unkraut ist denn das? Danke für die Antwort!
    MfG
    Renate Schmid

    • hauert 20.05.2019, 7:48

      Guten Tag Frau Schmid

      Auf Ihrem Bild handelt es sich im einen Wiesenschwingel (Festuca pratensis). Gräser-Arten sind nur schwer bekämpfbar. Wiesenschwingel ertragen den regelmässigen Schnitt Grundsätzlich weniger gut, daher ist es wichtig mindestens 1-mal die Woche den Rasen zu mähen. Weiter ist erkennbar, dass der Rasenmäher nicht all zu gut schneidet, die Schnittstellen sind relativ lang.

      Freundliche Grüsse

      das Hauert-Team

    • Renate Schmid 20.05.2019, 14:52

      Herzlichen Dank für die ausführlichen Antworten.
      MfG
      Renate Schmid

  • Heiko Collmann 16.05.2019, 20:02

    Hallo!
    Wir haben im Rasen mehrere von diesen „im Kreis wachsende, dicke Gräser“. Diese wachsen eher horizontal. Geht man mit der Harke oder Finger da durch, richten sich Zentimeterlange Triebe auf. Der Rasen sieht dadurch auch eher plattgefahren aus, statt sauber gemäht. Die Mahd erfolgt durch einen Mähroboter.
    Ich habe noch ein weiteres Foto, wo meiner Meinung nach noch die gemeine Rispe drauf zu erkennen ist, jedoch kann ich nur ein Foto hochladen.
    Ich hoffe man kann auf dem ersten Foto gut erkennen bzw bestimmen, was das für Gräser sind.
    Vielen Dank schon mal für die Hilfe.

    • Heiko Collmann 16.05.2019, 20:04

      Hier noch ein weiteres Bild. Könnte das die gemeine Rispe sein?

    • hauert 17.05.2019, 15:22

      Guten Tag Herr Collmann

      In Ihrem Rasen wächst die gemeine Rispe. Das Phänomen mit den am Bondenliegenen Halmen ist typisch für Robotergemäht Rasenflächen. Die Roboter drücken die Halme immer wieder zu Boden. Im Frühjahr würde es sich empfehlen die Fläche einege Male (zur zeit wo die gemein Rispe wächst) mit einem Handrasenmäher zu mähen. Der Sog der durch den Mäher entsteht richtet die Halme auf, sie werden so besser geschnitten.

      Die Bekämpfung ist sehr schwierig. Eventuell können Sie die Flecken mal richtig tief mit einer Scheere stutzen und so die weiterverbreitung verhindern.

      Freundliche Grüsse

      das Hauert-Team

  • Bühre 08.05.2019, 7:38

    Hallo,
    Ich habe bereits das Internet durchforstet um herauszufinden was dies für ein Kraut ist. Es wächst im Rasen und zum Teil auch in den Beeten. Es bildet lange Ausläufer und ist echt eine Plage. Wissen sie um was es sich hier handelt?
    Gruß,
    Bühre

    • hauert 09.05.2019, 17:16

      Guten Tag

      Vielen Dank für Ihre Anfrage.

      Nun auf dem Bild ist relativ schwierig ersichtlich um was für eine Pflanze es sich handelt. Die Blätter lassen in diesem Fall relativ viel Spielraum offen.
      Für eine genaue Bestimmung bräuchten wir in diesem Fall etwas mehr Informationen, kennen Sie die Wuchshöhe. Trägt die Pflanze irgendwann Blüten im Jahr, wenn ja wann, welche Form und welche Farbe?
      Weitere Bilder Inklusive Wurzel oder eine per Post gesendete Pflanze (Kunststoffbeutel in Briefumschlag) helfen uns für die Bestimmung auch weiter.

      Freundliche Grüsse

      Das Hauert-Team

      • Bühre 13.05.2019, 9:28

        Guten Morgen und vielen Dank für Ihre Antwort.
        Ich habe nun nochmal ein Foto gemacht wie die Pflanze ausgewachsen aussieht.

        Viele Grüße

        • Bühre 13.05.2019, 9:29

          Hier sieht man gut das es eine Art Rispe bildet.

          • Bühre 13.05.2019, 13:32

            Ich bin mir jetzt ziemlich sicher das wir es selbst eingeschleppt haben. Mir fiel heute auf, dass es sich grundsätzlich von einigen Beeten aus in den Rasen ausbreitet wo wir mal Blumenerde verteilt haben. Dort wo wir nichts dergleichen verwendet haben ist es noch nicht angelangt. Da aber alle Beete an unseren Rasen stoßen, hat das Grünzeug schon den halben Rasen erobert. In den Beeten wird regelmäßig gejätet, aber durch die unterirdischen Ausläufer verbreitete sich das unbemerkt in den Rasen, wahrscheinlich sogar den Winter über, der Fläche nach zu urteilen. Ich bin wirklich ratlos.

          • hauert 16.05.2019, 14:19

            Guten Tag Herr Bühre

            Vielen Dank für die Bilder und Ihre beschriebe. In der Tat scheinen es zwei Übeltäter zu sein. Einerseits ein Ungras (Knaulgras) und Knöterich. Beide können relativ invasiv sein. Ungräser sind am besten in dem Griff zu kriegen mit einer fleissigen Mahd und einer optimalen Versorgung des ‘’guten Bestandes’’. Rasengräser sind konkurrenzfähiger bei regelmässigem Schnitt. Breitblättrigen Pflanzen können Sie mit einem selektiven Herbizid oder durch jäten auf die Pelle rücken. Passen Sie jedoch beim Gebrauch von selektiven Herbiziden auf, wenn Sie diese in der Nähe von Rabatten verwenden.
            Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Bekämpfen der Unkräuter.

            Freundliche Grüsse

            Das Hauert-Team

          • Bühre 18.05.2019, 9:50

            Liebes Hauert Team,

            Hier nun das Finale Stadium. Es wächst unterschiedlich hoch aber im Durchschnitt würde ich sagen es erreicht ca 10 cm an Höhe.

          • hauert 20.05.2019, 7:38

            Hallo Bühre

            Anhand des nun Anhang des neuen Bildes muss ich mein Urteil nochmals revidieren. Die roten Knoten waren etwas in die irre treibend. Es handelt sich bei Ihnen um Rumex acetosella (kleiner Sauerampfer). Eine sehr häufige und zum Teil auch recht invasiv auftretende Art. Bei der Bekämpfung ändert sich Grundsätzlich nichts.

            Freundliche Grüsse

            Ihr Hauert-Team

          • Bühre 18.05.2019, 10:37

            Knöterich! Vielen Dank, wir werden jetzt die betreffende Fläche tief vertikutieren, düngen und nochmal neu einsähen. Es ist schon eine relativ große Fläche und wir drücken uns selbst mal die Daumen…

            Vielen Dank für Ihre Hilfe!

  • Beyerlein Ute 03.05.2019, 18:08

    Hallo,
    überall im Rasen verbreitet sich das Unkraut, besonders an den Stellen, die durch den heißen Sommer 2018 verbrannt sind. Was ist das? Es ist sehr klein und hat kleine blaue Blütchen. Hilft da Loredo Quatro?

    • hauert 07.05.2019, 12:06

      Guten Tag Frau Beyerlein

      Beim Unkraut bei Ihnen im Rasen handelt es sich um Ehrenpreis (Veronica ssp.). Es handelt sich dabei um ein sehr hartnäckiges Unkraut welches schwer zu bekämpfen ist. Die kleinen meist leicht beharrten Blätter schützen sich relativ gut vor Unkrautbehandlungen, da das Herbizid schlecht an den Blättchen anhaften kann.
      Mit Loredo Quatro können Sie Ehrenpreis bekämpfen. Eventuell sind aus oben genannten Gründen mehrere Behandlungen nötig.

      Viele Grüsse Ihr Hauert-Team

  • Olaf 24.04.2019, 21:23

    Hallo!
    Wir haben vor zwei Wochen den Rasen neu machen lassen und neu ausgesät. Seit heute finden sich vermehrt die Unkrautpflanze auf dem Rasen. Was ist das genau und wie bekämpfen wir dieses?
    Freundliche Grüße
    Olaf

    • hauert 26.04.2019, 7:39

      Guten Tag Olaf

      Nun durch das viele Wässern, welches für ein optimales Auflaufen der Rasensamen notwendig ist, herrschen natürlich auch ideale Bedingungen für Unkräuter. Oftmals laufen diese dann noch fast schneller auf, als der Rasensamen. Dies ist jedoch bei jeder Frühlingsneusaat normal und kann auch nicht verhindert werden. Meistens handelt es sich um einjährige Unkräuter, die für den Rasen kein Problem darstellen. Sobald die Rasenfläche das erste Mal gemäht wird, löst sich dies von alleine. Denn diese Unkräuter vertragen den regelässigen Schnitt nicht. Wichtig ist, dass man schnell eine dichte Grasnarbe erreicht. Falls Sie einen Startdünger zur Saat eingesetzt haben, bräuchte es ungefähr nach 6-8 Wochen einen Langzeitdünger, damit die Grasnarbe schnell dicht wird.

      Falls sich die Hirse in der neu angsäten Fläche ansiedeln sollte, müssten diese Pflanzen vorzu ausgestochen werden. Das gleich gilt auch für Wurzelunkräuter wie bsp. Löwenzahn.

      freundliche Grüsse
      Ihr Hauert Team

  • ERWIN Hürlimann 22.04.2019, 8:43

    Ich habe seit kurzem ein grobes (Hirse ?) Gras in meinem Rasen
    Was ist das und wie bekämpfe ich es
    Freundliche Grüsse Erwin Hürlimann

    • hauert 23.04.2019, 17:17

      Guten Tag Herr Hürlimann

      Für Hirse wäre es aktuell noch zu früh resp. diese bräuchte höhere Temperaturen, damit die Hirse keimen kann. Es sieht hingegen vielmehr nach Gemeiner Rispe aus. Typisch ist dabei der rötliche Stengelgrund sowie das eher struppige Aussehen nach mehrmaligem Mähen.

      Zur Bekämpfung gibt es aktuell keine Pflanzenschutzmittel, welche eingesetzt werden können. Daher bleibt Ihnen nichts anderes übrig als die einzelnen Pflanzen entweder auszureissen / auszustechen oder die Rasenfläche zu vertikutieren. Durch das Vertikutieren kann man einen grossen Teil entfernen.

      Wichtig ist, dass die entstandenen Löcher neu angesät werden. Sonst besteht die Gefahr, dass sich Unkräuter oder auch Hirse in den Löcher ansiedeln können.

      Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Abend!

      freundliche Grüsse
      Ihr Hauert Team

  • Patrick 23.02.2019, 12:08

    Hallo.

    Wir haben in unseren Rasen flächen die mit dem Umkraut auf dem Foto befallen sind. Wissen sie um was es sich handelt und wie wir es am besten entfernen?

    Vielen Dank im Vorraus

    • hauert 26.02.2019, 8:46

      Guten Tag

      Bei dem Unkraut handelt es sich um Günsel. Auf dem ersten Bild ist ja ein regelrechter Günsel-Teppich erkennbar, wo gar kein Rasen mehr wächst. Falls Sie nur solche Stellen haben, dann würde es am einfachsten und am schnellsten gehen, wenn Sie diese Teppiche ausstechen. Anschliessend auf die betroffenen Stellen etwas Rasenerde verteilen und neu nachsäen.

      Falls aber mehr die Unkräuter mehr oder weniger auf der kompletten Rasenfläche verteilt sind, dann würden wir Ihnen folgendes Vorgehen empfehlen:

      – Rasen im März mit Geistlich Turbo Rasendünger düngen. Der Startdünger versorgt die Gräser mit schnell wirkenden Nährstoffen.

      – April: Rasen kräftig vertikutieren. Der Günsel macht Ausläufer, welche durch das Vertikutieren relativ gut herausgerissen werden können. Verteilen Sie anschliessend auf der Fläche etwas Rasenerde – damit ein schönes feines Saatbeet entsteht. Danach streuen Sie Ha-Ras Saat- und Herbstdünger und arbeiten diesen leicht ein. Am Schluss wird die Rasennachsaat-Mischung verteilt. Die Samen brauchen guten Bodenkontakt – walzen Sie die Rasenfläche leicht an oder nehmen Sie den Rücken einer Schneeschaufel. Die frisch gesäten Samen müssen während rund 14 Tagen permanent gewässert werden.

      – ca. 6-8 Wochen nach der Nachsaat den Rasen mit Ha-Ras Rasendünger düngen

      – Juli: Nachdüngung mit Ha-Ras Rasendünger

      – September: Abschlussdüngung mit Ha-Ras Saat- und Herbstdünger zur Förderung der Winterhärte. Falls es dann immer noch Günsel haben sollte, wäre im Herbst ein guter Zeitpunkt, um noch die restlichen Unkrautpflanzen mit einem Unkrautvertilger zu behandeln. Im Fachhandel sind Produkte erhältlich, welche gegen breitblättrige Unkräuter im Rasen eingesetzt werden können. Am besten lassen Sie sich beraten. Diese Produkte wirken nur gegen die Unkräuter, die Rasengräser werden dabei verschont. Achten Sie bei den Produkten aber darauf, dass Sie kein Totalunkrautvertilger erwischen. Denn diese Produkte würden auch gegen die Gräser wirken.

      Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag!

      freundliche Grüsse
      Ihr Hauert Team

  • Lea Giannusa 18.02.2019, 23:45

    Wir haben in userem Garten div. Unkraut und das Stärkste ist dies auf dem Foto!!! Es hat sich richtig wie ein Netz/Teppich ausgebreitet! Wie können wir es am besten bekämpfen? LG

    • hauert 19.02.2019, 17:49

      Guten Tag

      ja, da lässt sich eine ganze Menge an Unkräutern erkennen, bspw. Spitzwegerich, Klee, Günsel, Glechoma.
      Nun bei einem solchen starken Besatz gibt es zwei Varianten. Variante 1 man macht eine komplette Sanierung, d.h. entfernt die alte Grasnarbe und sät komplett neu ein. Variante 2 wäre wie folgt:

      – März: Geistlich Turbo Rasendünger streuen – bestehenden Gräser werden zum Wachstum angeregt.
      – April: Rasen kräftig vertikutieren. Mindestens 2 Durchgänge über’s Kreuz, allenfalls ist sogar ein 3. Durchgang nötig. Der Rasen wir anschliessend arg strapaziert aussehen. Verteilen Sie auf der Rasenfläche Rasenerde. Damit entsteht ein feines Saatbeet und Sie können die Rasenerde gleich nutzen, um allfällige Unebenheiten auszugleichen. Danach streuen Sie Ha-Ras Saat- und Herbstdünger aus. Dieser verhilft den jungen keimenden Gräser schnell einzuwachsen. Verwenden Sie zum Nachsäen unsere Hausrasen-Mischung. Damit die Gräser gut keimen können, halten Sie die Rasenfläche während rund 14 Tagen permanent feucht.
      – Mai & Juli: Ha-Ras Rasendünger streuen
      – September: Ha-Ras Saat- und Herbstdünger als Abschlussdünger einsetzen. Sollten noch Unkräuter vorhanden sein, können diese im Herbst mit einem Unkrautvertilgungsmittel gegen breitblättrige Unkräuter bekämpft werden. Geeignete Mittel sind im Fachhandel erhältlich. Falls Sie die Unkrautbehandlung machen müssen, schauen Sie, dass die Rasenfläche ca. 14 Tage vorher gedüngt wird. Dadurch überstehen die Gräser die Behandlung besser.

      Übrigens stellen wir in den nächsten Tagen die Liste auf den Rasenblog, wo überall wieder unsere Rasenvorträge stattfinden. Evtl. ist ja einer in Ihrer Nähe – dann können Sie unserem Rasenexperten noch Fragen stellen, falls noch welche auftauchen sollten.

      freundliche Grüsse
      Ihr Hauert Team

      • Lea Giannusa 21.02.2019, 23:40

        Super besten Dank für die Tipps!

        Bei Variante 1 komplett Sanierung, wann sollte man dies am besten machen?

        LG Lea Giannusa

        • hauert 22.02.2019, 15:13

          Guten Tag Frau Giannusa

          für die komplette Sanierung empfehlen wir folgendes Vorgehen:

          1. alte Grasnarbe komplett abtragen. Dies erfolgt idealerweise mit einer Harke
          2. Boden-Vorbereitung: den Boden spatentief lockern. Dies kann entweder von Hand passieren oder sie leihen sich eine Bodenfräse aus. Danach erfolgt die Feinplanie. Dazu nehmen Sie einen Kräuel und ebnen die Fläche möglichst gerade aus. Falls nötig, kann auch noch Rasenerde auf die Oberfläche verteilt werden. Dadurch erhalten Sie ein schön feines Saatbeet.
          3. Ha-Ras Saat und Herbstdünger austreuen und leicht einarbeiten. Der Dünger versorgt die keimenden Gräser mit schnell verfügbaren Nährstoffen und hilft mit, dass die jungen Gräser schnell einwurzeln.
          4. Hausrase-Mischung ausstreuen. Pro Quadratmeter werden 25g Samen ausgestreut. Das Ausstreuen kann entweder von Hand oder mit einem Düngerstreuer erfolgen. Gerade wenn man es zum ersten Mal macht, ist das Ausbrigen mit einem Düngerstruer empfehlenswert.
          5. Der ausgestreut Samen braucht guten Bodenkontakt. Entweder walzen Sie die Rasenfäche leicht an, oder binden sich kleine Holzbrettchen an die Schuhe – damit können Sie so über die Fläche laufen. Ansonsten können die Samen auch mit dem Rücken einer Schneeschaufel angeklopft werden
          6. wässern, wässern und nochmals wässern. Halten Sie die Rasenfläche während 14 Tagen permanent feucht. Sobald der Samen einmal austrocknet, wird die Keimung unterbrochen. Gerade an windigen Tagen kann es sein, dass sogar 2maliges wässern notwendig ist.
          7. Soald die neu aufgelaufenen Gräser ca. 6-8cm hoch sind, können diese das erste Mal gemäht werden.
          8. etwa 6-8 Wochen nach der Nachsaat düngen Sie die Rasenparzelle mit Ha-Ras Rasendünger.

          Dann wünschen wir Ihnen viel Erfolg in der Rasenrenovation!

          freundliche Grüsse
          Ihr Hauert Team

          • L.Giannusa 01.04.2019, 17:25

            Die Rasenrenovation hat super geklapt, wann sollten wir am besten wässern, abends oder morgens? wenn es so warm ist wie jetzt um 20 grad, sollten wir besser zwei mal täglich wässern?

            Freundliche Grüsse L. Giannusa

          • hauert 02.04.2019, 14:12

            Guten Tag

            die Oberfläche sollte nicht austrocken. Wenn es warm oder sehr windiges Wetter ist, wäre 2mal tägliches Wässern von Vorteil – ideal am Morgen und am späten Nachmittag.

            freundliche Grüsse und weiterhin viel Erfolg der Rasenrenovation!
            Ihr Hauert Team

  • Klaus 09.09.2018, 17:16

    Leider erscheint das Foto nicht, schade.

    • Klaus 09.09.2018, 17:19

      Noch ein Versuch das Foto zu über tragen.

      • hauert 11.09.2018, 16:53

        Guten Tag

        Besten Dank für Ihre Frage. Es handelt sich um Gundelrebe. Diese ist ein typisches Unkraut, welches innert kurzer Zeit ein Rasenfläche einnehmen kann. Das Problem sind die Ausläufer. Die Pflanze ist zudem in der Lage bei praktisch jedem Blattpaar Wurzeln zu bilden. Aufgrund dessen weist sie ein hohes Vermehrungspotential auf.
        Beim Rasenmähen erwischt man die Pflanzen schlecht, weil sie sozusagen unter der Schnitthöhe wächst. Oftmals reisst man vor dem Mähen die Ausläufer mit einem Rechen los, so dass man sie mit dem Mäher erwischt.

        Durch Vertikutieren bekämpft man in der Regel schon einen grossen Teil der Pflanze. Wichtig ist das anschliessende Düngen, damit der Rasen die Lücken schnell wieder schliessen kann. Sollt dann immer noch eine ausreichende Menge an Unkräutern vorhanden sein, könnte eine Unkrautbekämpfung mit einem Produkt gegen breitblättrige Unkräuter in Betracht gezogen werden.

        Die Behandlung mit einem Unkrautbekämpfungsmittel wird entweder im Frühling oder im Herbst durchgeführt. Die Witterungsbedingungen sollte wüchsig sein, d.h ausreichend warum (bis ca. 25°C) und ausreichend Bodenfeuchte. Damit die Gräser die Unkrautbekämpfung gut überstehend, müssen diese ca. 2 Wochen vor der Behandlung gedüngt werden.

        Wir wünschen Ihnen viel Erfolg in der Unkraut-Bekämpfung!

        freundliche Grüsse

        Ihr Hauert Team

  • Klaus 09.09.2018, 17:15

    Hier nochmal das Foto.

  • Klaus 09.09.2018, 17:12

    Seit ca. 2 Jahren verbreitet sich immer mehr ein Pflanze in meinem Rasen, die ich nicht kenne. Vielleicht kennen Sie diese Pflanze, siehe Foto.

  • Monika 21.08.2018, 8:43

    Liebes Team
    Wir haben ganz viel Hirse gehabt und diese vertikutiert und heute morgen den Rest ausgestochen. Wie renovieren wir die sonnige Fläche am besten?
    Danke und freundliche Grüsse
    Monika

    • hauert 22.08.2018, 7:51

      Guten Morgen

      Ja das sieht in der Tag nicht gut aus. Wenn ich es auf dem Foto richtig sehe, ist die alte abgestorbene Grasnarbe komplett entfernt. Nun würde ich Ihnen empfehlen, dass Sie etwas Rasenerde verteilen. Damit bekommen Sie ein schönes feines Saatbeet. Damit die Rasensamen möglichst gut mit Nährstoffen versorgt werden und dann auch gut anwachsen können, streuen Sie Ha-Ras Saat- und Herbstdünger. Am Besten ist es, wenn Sie diesen leicht einrechen. Nun können Sie die Rasensamen streuen. Da es sich doch um eine grössere Fläche handelt, empfehlen wir den Hauert Hausrasen zu nehmen und nicht ein Nachsaatmischung (nur für kleinere Löcher/Lücken). Die Samen brauchen guten Bodenkontakt. Drücken Sie deshalb die Samen mit einer Walze oder mit dem Rücken einer Schneeschaufel an.
      Nun kommt der wichtigste Teil – das Wässern. Die Fläche sollte während 14 Tagen komplett feucht gehalten werden, d.h. diese darf nicht austrocknen. Sonst wird die Keimung unterbrochen.

      Sobald die Gräser etwa 6-8cm gross sind, können die jungen Gräser wieder normal geschnitten werden.
      Diese Woche ist es ja noch relativ heiss – es wäre besser, wenn Sie das Nachsäen auf Ende Woche vertragen. Sollte ja am Samstag regnen und kühler werden.

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Renovation!

      freundliche Grüsse
      Ihr Hauert Team

  • Martin 09.08.2018, 19:07

    Was ist das hellgrüne Zeug? Habe Hirse im Rasen und so hellgrünes Gewächs, welches sich schnell ausbreitet.

    • hauert 14.08.2018, 7:56

      Guten Tag

      Wenn wir es auf dem Foto richtig erkennen können, vermuten wir, dass es sich um das wollige Honiggras handelt.
      Die Bekämfpung kann entweder durch Ausstechen erfolgen oder dann durch kräftiges Vertikutieren. Durch das Vertikutieren sollte sicherlich ein grosser Teil entfernt werden können. Ansonsten kann man dann immer noch die übrig geblibenen Gräser kurz ausstechen.

      Anschliessend Rasenerde in die Löcher verteilen, Ha-Ras Saat- und Herbstdünger streuen und die Nachsaatmischung streuen. Die nachgesäten Flecken während rund 14 Tagen feucht halten. Führen Sie solche Massnahmen erst im September durch. Dann sind die Witterungsbedingungen idealer – denn aktuell ist es zu trocken für solche Massnahmen.

      Wir wünschen Ihnen noch einen guten Tag!

      freundliche Grüsse

      Ihr Hauert Team

  • Dutler 19.07.2018, 12:16

    Seit diesem Frühling haben wir alles voll mit diesem grünen Dingern. Ich habe keine Ahnung was das ist.Habe keine Ahnung wie ich es wegbekommen kann. Und nebendran ist dann teilweise alles braun obwohl ich jeden Abend gieße bzw mit dem Rasensprenger. Vielen Dank für Ihre Hilfe.

    • hauert 20.07.2018, 15:43

      Guten Tag

      Die grünen Gräser sieht sehr nach Hirse aus. Hirse wird vor allem durch ein eher lückigen Rasen gefördert. Die restliche Rasenfläche lässt sich leider nicht gut erkennen. Aber tägliches Wässern ist für den Rasen schlecht. Damit werden die Wurzeln „verwöhnt“, denn sie müssen gar nicht in die Tiefe wachsen, da es ja in den ersten paar Zentimeter immer ausreichend Wasser hat. Dies hat zur Folge, dass der Rasen keine Trockenheit mehr erträgt. Als Faustregel gilt: Nur wässern wenn nötig, dafür mit ausreichend Wassermenge (ca. 20l Wasser pro m2).
      Tägliches wässern der Rasenfläche bewirkt, dass der Rasen nonstop feucht ist und dadurch das Auftreten von Pilzkrankheiten gefördert wird. Dies würde der braune Rasen erklären (bräuchte aber ein zusätzliches Bild um es besser beurteilen zu können).

      Grundsätzliche würden wir folgendes Vorgehen empfehlen:
      – September: vertikutieren (längs und quer), Rasenerde in die entstandenen Löcher verteilen und anschliessend Ha-Ras Saat- und Herbstdünger streuen. Verteilen Sie anschliessend Hauert Nachsaatrasen und halten Sie die Fläche während rund 14 Tagen feucht.
      – Schnitt sobald die neue aufgelaufenen Gräser ca. 6-8cm hoch sind.

      Mit der Rasenrenovation sollten Sie bis vor dem Winterbeginn wieder einen dichten Rasen haben. Da der Rasen vermutlich nach dem Vertikutieren sehr kahl sein wird, streuen Sie die Nachsaatmischung flächig aus und nicht nur in die Löcher.

      Ein dichter Rasen ist im Frühling die beste Vorbeugung gegen Hirsen. Da die Hirse zum Keimen einen lückigen Rasen benötigt.

      Wir wünschen Ihnen noch ein schönes Wochenende!

      freundliche Grüsse
      Ihr Hauert Team

      • Daniel Dutler 23.07.2018, 19:54

        Ein Foto von Nah.
        Besten Dank

        • hauert 24.07.2018, 9:26

          Guten Tag

          Besten Dank für das Foto. Es sind gleich ein paar Unkräuter / Ungräser zu erkennen:

          – Hirse, welche bei der aktuellen Witterung natürlich sehr gut wachsen
          – Gundelrebe (kleine halbrunde Blätter am rechten Bildrand)
          – Grünsel (ebenfalls am rechten Bildrand mit den länglichen Blättern)

          Da der restliche Rasen scheint sehr unter der Trockenheit zu leiden. Deswegen würden wir Ihnen im Herbst einen Rasenrenovation (Vertikutieren, düngen und nachsäen) empfehlen. Oder sogar je nach Zustand der Fläche eine komplette Neuansaat.

          Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag!

          freundliche Grüsse
          Ihr Hauert Team

  • Mani Meier 25.01.2018, 14:57

    Ich habe ein mittel grosse Rasenfläche bedingt durch die angrenzende Wiese mit viel Löwenzahn vermehren sich diese sehr schnell. Nun meine Frage gibt es ein Gegenmittel das ich anfangs Frühling ausbringen kann sodass sie sich nicht mehr vermehren. Gibt es eventuell ein Mittel das ich in gewissen Abständen immer in der Vegetationszeit wieder anwenden kann.

    • hauert 26.01.2018, 9:34

      Guten Tag

      Gegen Löwenzahn gibt es im Fachhandel verschiedenste Mittel. Am wirksamsten sind, gerade auch gegen Unkräuter mit Pfahlwurzeln wie der Löwenzahn es hat, Wuchsstoffe. Die Wuchsstoffe bewirken ein unkontrolliertes Wachstum der Pflanze, bis diese eingeht. Der ideale Anwendungszeitpunkt ist im Frühling oder Herbst – wenn wüchsiges Wetter herrscht. Dann wirken die Produkte gegen breitblättrige Unkräuter am besten.

      Da eine Unkrautbekämpfung für den Rasen auch immer eine zusätzliche Belastung bedeutet, sollte dieser vor einer Anwendung gedüngt werden. Dadurch ist der Rasen kräftig, übersteht die Behandlung besser und kann die Lücken durch die abgestorbenen Unkräuter schnell schliessen.

      Wir empfehlen folgendes Vorgehen:

      – Rasen mit bspw. Ha-Ras Rasendünger im April düngen
      – ca. 1 Woche vor der Unkrautbekämpfung den Rasen mähen
      – Unkrautbehandlungsmittel spritzen
      – Rasen erst wieder 1 Woche nach der Behandlung mähen

      Das Mähen 1 Woche vor und erst wieder eine Woche nach dem Spritzen sollte möglichst eingehalten werden. Denn je mehr Blattmasse der Unkräuter mit dem Produkt in Kontakt kommen umso besser ist die Wirkung.

      Durch eine regelmässige Düngung wird der Rasen sehr dicht. Dies ist gleichzeitig auch die beste Voraussetzung um ein erneutes Aufkommen von Unkräutern zu verhindern. Ein stetes Wiederholen von Unkrautbekämpfungsmittel sollte so gar nicht notwendig sein.
      Zudem sollten während den heissen Sommermonaten keine solchen Mittel angewendet werden, weil sonst die Gefahr für Verbrennungen oder Schäden am Rasen am höchsten ist.

      Wir wünschen Ihnen noch ein schönes Wochenende!

      freundliche Grüsse
      Ihr Hauert Team

  • Marcel Sobol 21.10.2017, 16:46

    Guten Tag meine Damen und Herren

    Gerne würde ich Sie anfragen wie ich mit „Euphorbia maculata“ im Rasen umgehen soll? Anhand von vielen HP Seiten im Internet, haben wir diese Art bestimmen können.

    Nun haben wir bereits 2 verschiedene selektive Spritzmittel angewendet (Loredo + Erpax Combi) seit anf. August versuchen wir diesem Kraut Herr zu werden.. leider bisher vergeblich. Nun ist es sowieso zu späht aber der Frühling kommt bestimmt und da möchten wir einen weiteren Versuch starten.
    Wir haben in der Zwischenzeit das Kraut von Hand ausgejätet, bin aber überzeugt, dass die verbleibenden Wurzeln wieder ausschlagen werden.

    Deshalb gelange ich mit der Frage an Sie:
    Wie kann ich das sicher bekämpfen, Wann, Was, Wie viel, Wie oft?

    Besten Dank im Voraus für Ihre Antwort.
    Freundliche Grüsse
    Marcel Sobol

    • hauert 20.12.2017, 11:43

      Guten Tag Herr Sobol

      Ein gehäuftes Auftreten von diesem Unkraut ist ein Zeichen dafür, dass die Rasenfläche eher lückig ist. Denn das Unkraut bevorzugt einen eher offenen, sonnigen Boden.
      Das Problem ist natürlich bei dem Unkraut, dass dieses eine relativ gute Wachsschicht aufweist, so dass die Spritzmittel nicht gut haften bleiben. Evtl. könnte der Zusatz von Netzmittel in der Spritzbrühe helfen, damit die Haftung verbessert wird. Dadurch kann das Produkt länger einwirken.
      Je nach Befallsstärke denke ich aber, dass es sogar fast schneller geht, wenn Sie dies ausstechen. Allerdings ist diese Pflanze ja nur einjährig. Deshalb sollten Sie im Frühling also unkrautlos starten können.
      Generell ist es wichtig, dass Sie die betroffenen Stellen wieder neu ansäen, damit sich das Unkraut nicht wieder sofort ansiedeln kann. Zudem gilt je dichter der Rasen ist, umso weniger Unkräuter/ Ungräser können sich darauf ansiedeln. Eine dichte Grasnarbe erreicht man durch Nachsaat und eine der Nutzung angepasste Düngung.
      Das Unkraut bevorzugt ja tendenziell eher trockene Standorte. Gerade beim Rasen ist es ja typisch, dass solche Unkräuter von den Randpartien beginnen in den Rasen einzuwachsen. Bei der Bewässerung sollte deshalb auf eine gute Benetzung der Randpartien geachtet werden. Zusätzlich ist das Unkraut sehr trittverträglich. Wenn es auf dem Rasen häufig betretene Flächen / Wege gibt, sollte dort auf ein Augenmerk gelegt werden. Denn oftmals ist der Rasen durch die starke Belastung geschwächt und ist nicht mehr so dicht. Dem könnte durch regelmässiges Nachsäen und Düngen ebenfalls entgegengewirkt werden.

      freundliche Grüsse
      Ihr Hauert Team

  • Tinu 03.09.2017, 12:26

    Guten Tag
    Wir haben ein Unkraut im Garten das an eher schattigen Stellen etwas überhand nimmt. Leider konnte ich es bisher nicht bestimmen. Vielleicht können Sie mir helfen.
    Besten Dank.

    • hauert 05.09.2017, 13:48

      Guten Tag

      Besten Dank für Ihre Anfrage. Wenn wir es auf dem Foto richtig erkennen können, handelt es sich um Günsel. Dieser kommt oft im Rasen vor. Typisch ist, dass dieser Ausläufer bildet und grössere Flächen einnehmen kann. Bei einzelnen Pflanzen wird dieser am besten ausgestochen. Ansonsten müsste eine Herbizidbehandlung gegen breitblättrige Unkräuter im Rasen vorgenommen werden. Dafür eignen sich die Herbstmonate gut. Wichtig ist, dass der Rasen ca. 2 Wochen vorher gedüngt wird mit Ha-Ras Saat- und Herbstdünger. Dadurch übersteht der Rasen die Unkrautbehandlung besser und allfällige Lücken werden schneller geschlossen.

      Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Nachmittag!

      freundliche Grüsse
      Ihr Hauert Team

  • Samuel 11.08.2017, 12:04

    Hallo kann mir jemand helfen mit dem identifizieren dieses Unkrautes und was kann ich dagegen machen?
    Vielen Dank und freundliche Grüsse
    Samuel Meyer

    • hauert 15.08.2017, 16:04

      Guten Tag Herr Meyer

      Es handelt sich um Hirse im Rasen. Aktuell kann dagegen nichts mehr gemacht werden. Wichtig ist darauf zu schauen, dass die Hirse keine Blütenstände bildet und sich vermehren kann. Je nach Befallsstärke können die Hirsen am einfachsten ausgestochen werden. Ansonsten wirken im jetzigen Zustand gegen die Hirsen nur Totalherbizide. Allerdings wirken diese auch gegen die Rasengräser. Deshalb muss bei einem allfälligen Einsatz nur gezielt die Hirsenpflanzen behandelt werden.

      Deshalb würde es am einfachsten gehen die Hirsen auszureissen. Falls Lücken entstehen, wo kein Rasen mehr wächst, sollten diese mit Hauert Nachsaatrasen nachgesät werden, sonst besteht die Gefahr, dass sich wieder Unkräuter ansiedeln können.

      Die Hirse braucht einen lückigen Rasen, damit sie überhaupt keimen und sich im Rasen etablieren kann. In der Regel keimt die Hirse in den Sommermonaten, meistens ab Juni. Ist eine Rasenfläche bereits schon ab Ende Mai dicht, dann kann die Hirse sich nicht etablieren. Einen dichten Rasen erreicht man falls nötig durch eine Nachsaat und vor allem durch eine der Nutzung entsprechenden Düngung. Aufgrund dessen empfehlen wir im Frühling den Geistlich Turbo Dünger im März einzusetzen. Dadurch kommt der Rasen bereits schon früh ins Wachstum. Im April erfolgt dann die eigentliche Düngung mit einem Langzeitdünger wie Rasen-Tardit oder Ha-Ras Rasendünger. Damit wird Ihr Rasen nicht nur schön grün sondern auch dicht und die Hirse kann nicht aufkommen.

      Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Nachmittag!

      freundliche Grüsse
      Ihr Hauert Team

    • hauert 25.08.2017, 8:06

      Guten Tag Herr Meyer

      Es handelt sich um Hirse im Rasen. Im jetzigen Stadium kann diese nicht mehr bekämpft werden. Wichtig wäre, dass diese keine Blüten bilden und somit nicht versamen kann. Wenn es einzelne Pflanzen sind, werden diese am besten ausgestochen. Die entstandenen Lücken werden idealerweise in den Herbstmonaten nachgesät.

      Im nächsten Jahr können Sie das Aufkommen der Hirse durch eine angepasste Düngung vorbeugen. Denn durch eine der Nutzung angepassten Düngung wird der Rasen schön dicht. Auf einem dichten Rasen kann die Hirse nicht keimen und sich etablieren.

      Wir wünschen Ihnen noch ein schönes Wochenende!

      freundliche Grüsse
      Ihr Hauert Team

  • Tschanz Martin 27.07.2016, 9:16

    Wir haben eine Rasenfläche von ca. 200m2 neben Löwenzahn, habe wir noch ein Unkraut wo wir nicht wissen was es ist und wie bekämpft werden kann.
    Löwenzahn haben wir gute erfolge mit Selectox Royal.
    Das Unkraut ist recht verbreitet in einzelnen Flächen mit den Ausläufern.
    Habe schon von Hand einzelne „Nester zu entfernen, ist eine mühsame Arbeit.
    Als Beilage Zwei Fotos.
    Besten dank für Ihre bemühen.
    Mit freundlichen grüssen
    Martin Tschanz

    • hauert 27.07.2016, 16:45

      Guten Tag Herr Tschanz

      Besten Dank für Ihre Anfrage. Leider hat dies mit den Fotos nicht geklappt. Sie können uns ansonsten die Fotos auch an info@hauert.com schicken, damit wir die Unkräuter bestimmen können.

      In der Zwischenzweit wünschen wir Ihnen noch einen schönen Abend!

      freundliche Grüsse
      Ihr Hauert Team

  • Sascha Köster 14.05.2016, 13:54

    Auch ich habe ein wirklich großes Problem mit meinen Unkräutern im Rasen. Aber durch die hier wirklich ausführlich beschrieben Probleme, Unkräuter und Düngemittel bin ich mir sicher, dass ich die Probleme mit meinen Unkräutern schnell in den Griff bekommen werde.
    Danke für die tollen Beiträge und immer weiter so!

    • hauert 17.05.2016, 11:54

      Guten Tag Herr Köster

      Vielen Dank!
      Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Rasenpflege und möglichst wenig Unkräuter.

      Freundliche Grüsse

      Ihr Hauert Team

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